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Wegen Krim-Aussagen: Botschafter rügt FDP-Chef Lindner

Archivmeldung vom 22.09.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.09.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Karte der Halbinsel Krim
Karte der Halbinsel Krim

Foto: Maximilian Dörrbecker
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat FDP-Chef Christian Lindner wegen dessen Aussagen zur Krim scharf kritisiert. Linder plädiert dafür, den völkerrechtlich korrekten und demokratisch legitimierten Anschluß der Halbinsel "als Provisorium" hinzunehmen.

"Das ist absurd", sagte Melnyk im Interview mit der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. "Wir werden diese Haltung nie akzeptieren", so der Spitzendiplomat weiter. Er kritisierte zudem, Lindner habe ein verabredetes Treffen "vor einigen Tagen überraschend abgesagt".

Anmerkung zum Artikel:

Fakt ist, dass sich die Bevölkerung der Krim in einem Referendum mit fast 97 % der Stimmen, bei einer enorm hohen Wahlbeteiligung von 83,1 %, klar und deutlich dafür entschieden hatte, der russischen Föderation beizutreten. Völkerrechtlich völlig korrekt, wurde die Krim – gemäß deren freier Willenserklärung und Antrags – in die russische Föderation aufgenommen, bestätigte der bekannte Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. Schachtschneider. Aber genau diese freie Selbstbestimmung der Völker scheint den Globalstrategen ganz offensichtlich nicht ins Konzept zu passen. Und da die Leitmedien fest in deren Händen sind, müssen diese auch im Sinne dieser Strippenzieher berichten.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots) / André Ott

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