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"Die Realität sieht ganz anders aus" - RT-Reporter in Melitopol

Archivmeldung vom 03.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Russisches Militärfahrzeug in der Nähe der Grenze zwischen der Krim und der Ukraine, 02.03.2022
Russisches Militärfahrzeug in der Nähe der Grenze zwischen der Krim und der Ukraine, 02.03.2022

Bild: Sputnik / Konstantin Mihalchevskiy

Auf dem Weg von der Krim nach Melitopol findet RT-Reporter Murad Gazdiew etwas Anderes als er erwartet hat. Während das Internet voll ist mit Bildern ausgebrannter Panzer und den Spuren von Gefechten, sieht er fast keine Anzeichen von Gewalt.

Weiter berichtet RT DE: "Murad Gazdiew, Reporter von RT, ist in Melitopol und berichtet, was er gesehen hat.

"Wir sind über die Krim in die Ukraine eingereist, haben die Region Kherson durchquert und sind in die Region Saporoschschje eingereist. Und ich muss Ihnen sagen, dass die Realität ganz anders aussieht als das, was wir auf Telegram oder in den Nachrichten sehen."

Melitopol liegt etwa 60 Kilometer von der Küste des Asowschen Meers entfernt und hat etwa 150.000 Einwohner.

"Auf der ganzen Strecke haben wir keine zerstörten Geräte gesehen. Es gab fast keine Anzeichen von Gewalt - abgesehen von beschädigten zivilen Fahrzeugen an der Grenze.

Selbst in den Außenbezirken von Melitopol sahen wir keine zerstörten Gebäude oder Anzeichen von Kämpfen, aber bei einigen Gebäuden waren die Fensterscheiben eingeschlagen. Und das könnten (nach allem, was wir wissen) Plünderer gewesen sein, die jetzt die Stadt in Angst halten."

In vielen ukrainischen Städten haben die Behörden unkontrolliert Waffen an die Bevölkerung verteilt, was zu einem massiven Anstieg von Plünderungen und Gewalttaten geführt hat.

Wie andere Orte auch, wird versucht, Melitopol durch Verhandlungen und nicht durch Kampfhandlungen einzunehmen. Zur Zeit laufen solche Verhandlungen in Energodar, einer Siedlung, die zu einem Kernkraftwerk bei Saporoschje gehört.

Weiter als in die Außenbezirke von Melitopol kam Gazdiew aber nicht. Die Stadt gilt noch nicht als völlig sicher, und das Militär wollte sich nicht auch noch um Journalisten sorgen:

"Verstehen Sie, für die Nazis sind Sie nur ein Bonbon. Stellen Sie sich vor, sie nehmen russische Journalisten gefangen!"

In der Stadt kam es, das belegen Videos aus dem Internet, zu einer Protestdemonstration einiger Bürger mit ukrainischen Fahnen, die aber friedlich verlief und unbehelligt blieb.

Auch Gazdiew bestätigt, dass die Gegend ruhig ist.

"Alles in allem haben wir einen halben Tag lang keine Schüsse oder Explosionen gehört, sondern nur einen Zug nach dem anderen mit russischem Gerät aus der Luft gesehen."

Quelle: RT DE

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