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Nur die Fidschis haben strengere Maßnahmen : Universität Oxford bescheinigt der Bundesrepublik besonders harte Corona-Politik

Archivmeldung vom 21.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

Ungeimpfte sind vom öffentlichen Leben derzeit weitgehend ausgeschlossen. Zudem gilt eine strenge Maskenpflicht, selbst für vollständig Geimpfte. „Wann eine vollständige Beendigung von nicht-freiwilligen Maßnahmen denkbar ist, ist derzeit nicht abzusehen“, hieß es Ende Dezember in einer Stellungnahme des Expertenrats, der die Bundesregierung in Sachen Corona berät. Dies berichtet Daniel Weinmann auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Weinmann: "Geht es um die rigorosesten Corona-Maßnahmen, ist Deutschland Vize-Weltmeister. Mit 84,26 von 100 Punkten auf dem Covid-Stringency-Index der Universität Oxford rangierte die Bundesrepublik an diesem Dienstag nur knapp unter den Fidschi-Inseln, die auf 87,96 Zähler kamen (s. Grafik, Quelle: Statista).

Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk

Der Oxford Covid-19 Government Response Tracker sammelt seit dem Anfang 2020 systematisch Daten über die politischen Maßnahmen, die die Regierungen zur Bekämpfung von COVID-19 ergriffen haben. Zur Berechnung des „Covid-Stringency-Index“ wird der Mittelwert aus neun Kriterien herangezogen: Schließung von Schulen, Schließung von Arbeitsplätzen, Absage von öffentlichen Veranstaltungen, Einschränkung von öffentlichen Versammlungen, Schließung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Aufforderung, zu Hause zu bleiben, öffentliche Informationskampagnen, Einschränkung des innerstaatlichen Verkehrs und internationale Reisekontrollen.

Weniger streng geführte Staaten schnitten teils besser ab als die BRD

Sämtliche Daten werden auf einer Skala erfasst, die das Ausmaß der Regierungsmaßnahmen widerspiegelt, und zu einer Reihe von Politikindizes zusammengefasst. Die Indizes werden dann zu einer einzigen Zahl zwischen 0 und 100 zusammengefasst. Der so errechnete Stringency Index ist ein Maß dafür, wie viele der relevanten Indikatoren eine Regierung umgesetzt hat und in welchem Umfang. Ob die Politik einer Regierung wirksam umgesetzt wurde, sagt der Index indes nicht aus.

Blickt man auf andere Länder, die auf dem „Stringency Index“ deutlich tiefer rangieren, wirft dies fast zwangsläufig die Frage auf, ob sich das besonders rigorose Maßnahmen-Regime der Bundesregierung – verbunden mit höheren Kollateralschäden bei der Bevölkerung – auszahlt. Polen etwa kam zuletzt auf nur 49 Indexpunkte – bei 100,7 Todesfällen je 100.000 Einwohner (zu finden hier). Hierzulande liegt diese Relation bei 139,2. Auch die Niederlande sind trotz ihrer weniger strengen Corona-Politik (65,7 Indexpunkte) mit 121,4 Todesfällen je 100.000 Einwohner besser durch die Krise gekommen als die Bundesrepublik."

Quelle: Reitschuster

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