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Umfrage: Zwei Drittel für Lockerung der Schweigepflicht im Gefahrenfall

Archivmeldung vom 04.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Fast zwei Drittel aller Bundesbürger sind laut einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" nach dem Germanwings-Absturz für eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht, wenn es um die Gefahrenabwehr für die Gesellschaft geht.

In der Umfrage antworteten 63 Prozent mit "Ja" auf die Frage, ob die ärztliche Schweigepflicht gelockert werden sollte, wenn der Mediziner eine akute Gefährdung für die Allgemeinheit befürchtet. 32 Prozent der Befragten lehnten dies ab. Fünf Prozent machten keine Angaben.

Vor allem Frauen mit 70 und Senioren mit 80 Prozent sprechen sich laut der Emnid-Umfrage für eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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