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Kobayashi verfehlte den nächsten Rekord

Freigeschaltet am 14.01.2019 um 06:38 durch Thorsten Schmitt
Trampolino dal Ben
Trampolino dal Ben

Foto: Manuguf
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Erster Weltcup-Sieg für Dawid Kubacki (271,1)! Der Pole landete beim zweiten Weltcup in Predazzo vor Stefan Kraft (257,2) aus Österreich und seinem polnischen Landsmann Kamil Stoch (256,9). Sogar David Siegel (251,9) und Markus Eisenbichler (250,3) landeten auf den Plätzen fünf und sechs noch vor Ryoyu Kobayashi (249,2), der auf Platz sieben seinen siebten Weltcupsieg in Folge als erster Skispringer der Welt deutlich verpasste und wieder auf dem Boden der Tatsachen landete.

Bundestrainer Werner Schuster gratulierte seinem polnischen Kollegen und früheren Assistenten Stefan Horngacher: „Kubacki hat seinen ersten Weltcup gewonnen. Wir haben das in diesem Winter auch schon mit Geiger erlebt. Das steht bei Eisenbichler und Leyhe noch aus.“

Die 13 brachte Stephan Leyhe kein Glück. Im 13. Saison-Weltcup in Predazzo verpatzte der Willinger Skispringer einen Tag nach seinem fünften Platz auf der WM-Schanze von 2013 die Landung und fand sich gerade noch im Finaldurchgang wieder. „Der hintere Ski ist mir in die Quere gekommen“, beschrieb der Upland-Adler seinen Patzer, den er nach Platz 28 im Finaldurchgang noch korrigieren konnte. 133,5 m bedeuteten bis Simon Ammann (135 m) lange die Bestweite.

„Zwei Luken mehr Anlauf und auch mehr Rückenwind bringen gleich mehr Spaß“, sagte der Willinger, der allerdings eine Sicherheitslandung ablieferte und den Telemark ausließ. Immerhin sprang am Ende nicht sein schlechtestes Saisonergebnis heraus, das er in Nizhny Tagil auf Platz 25 hingelegt hatte. Platz 18 vor Karl Geiger und knapp hinter Richard Freitag (16.) brachten mit 235,2 Punkten am Ende noch mehrere Weltcuppunkte. Im Gesamtweltcup übernahmen die Polen die Führung im Nationencup von Deutschland. Leyhe) ist mit 469 Punkten jetzt weiter als bester DSV-Adler Sechster, da Kubacki und Kraft an ihm vorbeizogen.

„Ich hoffe nicht, dass ich die Jungs zum Skikurs anmelden muss“, bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster vor dem Finaldurchgang. Nicht nur Stephan Leyhe war bei 119 m ins Schlingern gekommen und lieferte eine völlig misslungene Landung ab. „Total ärgerlich. Das kann passieren, da fehlte die Konzentration“, so Schuster. Sein Schützling erreichte auf Platz 29 gerade noch den Finaldurchgang. Und auch Markus Eisenbichler, der nach der Disqualifikation am Freitag zwei Tage im Hotel gesessen hatte und unbedingt springen wollte, kam nach dem Abbruch der Sonntags-Qualifikation zunächst nicht wie gewohnt zurecht.

So war Schuster gespannt, ob Siegel seinen tollen vierten Platz aus dem ersten Durchgang verteidigen konnte, nachdem er als einer der wenigen DSV-Adler in der nicht vollendeten Quali gesprungen und einen super Satz hingelegt hatte. Auch Richard Freitag und Olympiasieger Andreas Wellinger konnten Schuster nicht überzeugen, der am Predazzo-Wochenende mit dem angereisten Disziplinchef Horst Hüttel über seine Zukunft reden wollte. Für Zakopane kündigte Schuster am Ende eine Steigerung an. Severin Freund verbleibt nach seiner Auskunft weiter im Continental Cup („Wo er sich die Ski selber wachsen muss“) und startet in Sapporo.

Ergebnisliste Predazzo 13.01.2019.pdf

Quelle: SC Willingen - Dieter Schütz

FIS Skisprung Weltcup in Willingen vom 15. bis 17. Februar 2019 Mühlenkopfschanze

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