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Kipping wirbt für parteiübergreifendes Konjunkturbündnis

Archivmeldung vom 15.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Katja Kipping (2017)
Katja Kipping (2017)

Foto: Wdwdbot
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Linken-Chefin Katja Kipping hat angesichts der sich abkühlenden deutschen Wirtschaftsleistung und des Festhaltens der Bundesregierung an der Schuldenbremse ein breites Bündnis für ein Konjunkturprogramm gefordert.

"Es ist doch völlig absurd, wenn führende Ökonomen und Industrieverbände das Ende der Schwarzen Null fordern, aber die Merkel-Regierung weiter religiös daran fest hält", sagte Kipping den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Sie schlage vor, "dass SPD, Grüne und Linke mit Gewerkschaften, Ökonomen und Wirtschaftsverbänden einen Zukunftsdialog für eine progressive Wirtschaftsagenda beginnen, damit unsere Umwelt und unsere Enkel noch eine Zukunft haben", so die Linken-Chefin weiter. Sie bezeichnete das Modell der Schuldenbremse als gescheitert. "Wenn die CDU es nicht kann, sollten die Parteien links der Union jetzt eine Debatte über ein progressives Konjunkturprogramm führen, mit dem wir die Krise des Klimas und die Krise der Gerechtigkeit in diesem Land bewältigen können", sagte Kipping den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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