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Nach Urteil zum Kükentöten: Grünen-Fraktionschef fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Archivmeldung vom 13.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Anton Hofreiter  (2017)
Anton Hofreiter (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig zum Kükentöten die Große Koalition zum Handeln aufgefordert. "Das schreckliche Kükentöten geht weiter. Die Bundesregierung muss diese unwürdige und unethische Praxis jetzt gesetzlich beenden", sagte Hofreiter der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dürfe "dem tierschutzwidrigen Treiben der Industrie nicht länger zuschauen", sondern müsse eine Agrarwende einleiten. "Wir müssen endlich weg von der industriellen Massentierhaltung, die auf Ausbeutung und Hochleistungszucht setzt. Sonst entfernt sich die Agrarindustrie immer weiter von der Gesellschaft", erklärte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Weil der Eier-Industrie das Leben der männlichen Küken nichts wert sei und sie mit ihnen kein Profit machen könne, entsorge sie jährlich über 40 Millionen gesunde Lebewesen im Müll. "Das darf so nicht weiter gehen", forderte Hofreiter.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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