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Verbraucherschützer fordert zweiten Dieselgipfel

Archivmeldung vom 14.06.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klaus Müller (2018) "Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen"
Klaus Müller (2018) "Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen"

Bild: Screenshot MoMo Sendung ARD / Eigenes Werk

Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBZ), Klaus Müller, fordert angesichts der ungelösten Dieselkrise und drohender Fahrverbote einen zweiten Dieselgipfel. Er würde sich wünschen, dass die Bundeskanzlerin, bevor sie in den Sommerurlaub fährt, einen zweiten Dieselgipfel einberuft, sagte Müller dem "Handelsblatt".

"Dann sollte eine Bilanz gezogen werden, wo wir jetzt mit der Umsetzung der im vergangenen Sommer beschlossenen Maßnahmen und der Reduktion der Stickstoffoxide in den Städten stehen", so der Vorstand der Verbraucherzentrale. Er forderte einen verbindlichen Zeitplan zur Verhinderung von Fahrverboten. Dass nach Hamburg weitere Fahrverbote drohen können, sei "für viele Dieselfahrer, aber auch kleine und mittelständische Betriebe ein weiterer Schlag in den Nacken", sagte Müller weiter. Die Verbraucher könnten am wenigsten für den Dieselskandal.

"Ihnen wurde ein sauberes Auto in der Werbung angepriesen, und sie haben dafür gutes Geld bezahlt", so der Verbraucherschützer. Die Automobilindustrie sei "ganz klar in der Pflicht, nicht nur mit Software-Updates, sondern auch mit Hardware-Nachrüstungen die Mängel zu beseitigen". Der VZBV-Chef begrüßte daher, dass inzwischen auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erkannt habe, dass gegen die Autokonzerne Strafzahlungen möglich seien. "Deshalb sollte die Regierung endlich handeln und sich nicht weiter von der Autoindustrie am Nasenring durch die Manege führen lassen", sagte er. Müller forderte Strafzahlungen für den Fall, dass die Autokonzerne auf die Nachrüstungen verzichten würden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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