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Grünen-Fraktionschefin: Fatales Signal der Ausgrenzung von Innenminister Seehofer

Freigeschaltet am 13.06.2018 um 14:43 durch Andre Ott
Die Studienabbrecherin Katrin Göring-Eckardt (2017)
Die Studienabbrecherin Katrin Göring-Eckardt (2017)

Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59457919

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat das Fernbleiben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vom Integrationsgipfel im Kanzleramt als "fatales Signal" kritisiert. Seehofer verweigere sich damit einer seiner grundlegenden Aufgaben, sagte Göring-Eckardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Aufgabe des Bundesinnenministers sei es, den Zusammenhalt im Land zu stärken, nicht Signale der Ausgrenzung zu setzen, mahnte die Grünen-Politikerin: "Integration ist anstrengend und verlangt Anstrengungen und zwar von allen Seiten. Auch von Horst Seehofer." In Zeiten, in denen die Gesellschaft vor einer Spaltung stehe, gehe es entscheidend darum, miteinander im Gespräch zu bleiben. Integration sei die Zukunftsaufgabe Deutschlands, die Geld, Zeit und Personal koste. "Dafür tut der Innenminister viel zu wenig", kritisierte die Grünen-Fraktionschefin.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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