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Magazin: Finanzministerium warnt vor Folgen der Mütterrente

Archivmeldung vom 11.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: derateru / pixelio.de
Bild: derateru / pixelio.de

Die von der Union angestrebten Verbesserungen bei der Mütterrente werden nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums dazu führen, dass der Rentenbeitrag mittelfristig ansteigen wird. Die Mütterrenten würden "nach Ausschöpfen der Reserven Beitragssatzerhöhungen erforderlich machen", zitiert das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" ein internes Papier des Finanzministeriums.

Die Sozialabgaben müssten um 0,4 bis 0,5 Prozentpunkte steigen, zugleich könnten die langfristigen Ziele der bisherigen Rentenreformen nicht gehalten werden. "Die gesetzlich vorgegebene Beitragssatzobergrenze von 20 Prozent für 2020 wird bei Start der Mütterrente in 2014 voraussichtlich überschritten", heißt es in der Expertise.

Weil der Staat ebenfalls mehr Geld an die Rentenkasse abführen muss, wenn die Beiträge steigen, reißt das Konzept auch neue Lücken in den Bundeshaushalt. Das Finanzministerium rechnet mit einer "dauerhaften Mehrbelastung" von bis zu 1,2 Milliarden Euro pro Jahr.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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