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ZDF-Urgestein Hahne: „Söder geht Arsch auf Grundeis“, "Sie vernichten unser Land"

Archivmeldung vom 04.11.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.11.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk

Humor ist frei nach Siegmund Freund die Möglichkeit, das Unerträgliche halbwegs erträglich zu machen. Je massiver der Druck auf die Menschen oder der Irrsinn, desto unersetzlicher wird Ironie als Möglichkeit, ihn zu kompensieren. Ein Meister in dieser Ironie ist das ZDF-Urgestein Peter Hahne. Im neuen Interview – oder sagen wir besser Gespräch – mit mir beweist er das mal wieder vorzüglich. Dies berichtet der Investigative Journalist Boris Reitschuster auf "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Reitschuster: "Wie er den „Haltungs-Wahn“ im heutigen Deutschland aufspießt – darüber lache ich bis heute. Wenn „Haltung“ vor Qualifikation gehe, seien die Folgen verheerend, beklagte der prominente Journalist. Und brachte ein köstliches Beispiel: Wie würden sich die ganzen Haltungs-Fanatiker wohl fühlen, wenn Sie mit einem Herzinfarkt in ein Krankenhaus kämen – und man ihnen dort eröffnen würde, die Ärzte hätten allesamt Probleme mit ihrer politischen Haltung und wären deshalb für die Behandlung nicht geeignet. Aber die Putzfrau – die sei stramm auf Linie und daher geradezu prädestiniert, die Operation durchzuführen.

In diesem Geiste spießt Hahne im Gespräch einen rot-grün-woken Irrsinn nach dem anderen auf und entlarvt die Doppelmoral und die Heuchelei unserer „Bessermenschen“. Sie lebten in einer abgeschiedenen Welt, zu der die Realität der einfachen Menschen nicht mehr durchkomme, so Hahne. Wenn alle Journalisten und Politiker in Berlin ihre Kinder nicht mehr auf Privatschulen schicken dürften, sondern sie in Problemschulen in Krisen-Kiezen wie Wedding oder Neukölln geben müssten, würden sich die politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik quasi über Nacht ändern, so die Überzeugung des journalistischen Urgesteins.

Zum plötzlichen Kurswechsel von Markus Söder, der die Pandemie für beendet erklärte, meinte Hahne, er habe zunächst gedacht, das sei Loriot: „Er erklärt das auf einem Parteitag. Man muss das weiterspinnen, wäre der Parteitag erst in drei Wochen gewesen, dann wäre die Pandemie erst in drei Wochen beendet gewesen.“ Weiter meinte Hahne: „Stellen Sie sich vor, lieber Boris Reitschuster, wir beiden hätten genau das vor ein paar Tagen gesagt, wir wären in Handschellen abgeführt worden. Jetzt sagt das Söder: Ich bin absolut baff! Das beweist das, was wir beide in unserem ersten Interview sagten – dieses Ganze ist eine politische Geschichte und keine medizinische.“ Hier geht es zum Video mit Peter Hahne."


Quelle: Reitschuster

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