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Axel Prahl über den Münsteraner Kino-"Tatort": "Bisher haben wir keinen Verleiher und Produzenten gefunden, der sich da rantraut!"

Archivmeldung vom 17.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tatort
Tatort

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

2018 gibt es - erstmals in der Geschichte des Münster-"Tatorts" - nur einen ARD-Krimi mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Der angebliche Grund: Die Schwangerschaft von Ensemble-Mitglied Friederike Kempter. Jetzt räumt Axel Prahl in TV DIGITAL mit diesem Gerücht auf: "Ich möchte einmal betonen, dass die Tatsache, dass es in diesem Jahr nur einen Münster-'Tatort' gibt, nichts, aber auch gar nichts mit der Schwangerschaft von Friederike Kempter zu tun hat. Normalerweise hätten wir Anfang 2018 mit dem Dreh für den Herbst-'Tatort' begonnen. Doch aus verschiedensten Gründen werden die nächsten Folgen erst in der zweiten Jahreshälfte 2018 produziert."

Nach dem Kino-"Tatort" gefragt, erklärt Prahl: "Bisher haben wir keinen Verleiher und Produzenten gefunden, der sich da rantraut." Auf die Frage, ob die Finanzierung nach Schweigers Kino-"Tatort"-Flop schwieriger geworden sei, antwortet Prahl: "Kein Kommentar."

Warum eigentlich haben die Münsteraner Ermittler beide keine Frau oder Freundin? Prahl: "Ich glaube, weil die ganzen persönlichen Geschichten vom eigentlichen Krimi ablenken. Ich finde sie jedenfalls hinderlich, und viele 'Tatort'-Fans sehen das genauso. Sie fangen gerne an zu maulen, wenn es beispielsweise um Thiels Tochter geht. Außerdem sind Thiel und Boerne zwei schwierige Stiefel - und letztlich ohnehin miteinander verheiratet." Jan Josef Liefers ergänzt: "Obwohl, so ein paar sexy Bettszenen mit uns? Aber dann wären wir nicht mehr FSK 12 und würden ins Nachtprogramm verbannt. Insofern lieber nicht!"

Zuletzt gesteht Axel Prahl, dass es manchmal nervt, wenn Fans des Münster-"Tatorts" ihn mit seiner Ermittlerfigur verwechseln: "Zuweilen kommt es auch zu Übergriffigkeiten. Manche Menschen glauben, dass ich ein totaler Kumpeltyp wäre, den man einfach mal so in den Arm nehmen dürfte. Aber das mag ich so gar nicht, und auch ein Frank Thiel wäre vermutlich entsetzt, wenn ihn ein wildfremder Mensch einfach umarmen wollte."

Quelle: TV DIGITAL (ots)

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