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US-Studie: Impfen bei Kindern gefährlicher als Infektion

Archivmeldung vom 13.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: CFalk / pixelio.de
Bild: CFalk / pixelio.de

Die deutschen ehemaligen Leitmedien sollten mit ihrer „Propaganda“ (Julian Reichelt/BILD) jetzt ganz genau aufpassen, wenn es wieder darum gehen sollte, Kritiker des Kinderimpfens in bewährter Manier zu diffamieren. Denn kein Geringerer als der im stramm linken Spektrum angesiedelte englische The Guardian berichtete gerade, dass Impfen für Kinder möglicherweise schädlicher sei als die Infektion mit Covid-19. Dies berichtet der Investigative Journalist Boris Reitschuster auf "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Reitschuster: "Zur rechten Zeit kommt diese Veröffentlichung für die Filmemacher und Protagonisten des aufwühlenden Films „Eine andere Freiheit“, der unter anderem Stimmen wie die von Til Schweiger versammelt, der sich vehement gegen das Impfen von Kindern ausspricht.

Der Guardian berichtete gestern von einer Studie, die sagt, dass insbesondere für Jungs die Impfung gefährlicher wäre als die Infektion. Die US-Forscher fanden heraus, dass Teenager eher eine impfbedingte Myokarditis bekommen könnten, als mit Covid im Krankenhaus zu landen.

Hier geht es also erneut um die im Zusammenhang mit solchen Impfungen bereits gefürchtete seltene Herzmuskelentzündung. Die Studie wurde von der University of California gemacht, die Ergebnisse werden üblicherweise noch von weiteren Experten begutachtet, die Studie ist also noch jung. Dr. Tracy Høeg und Kollegen untersuchten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 Nebenwirkungen bei US-Kindern im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Und die Studienmacher haben konkrete Zahlen anzubieten: Sie schätzen die Myokarditis-Rate nach zwei Pfizer/BioNTech-Impfungen auf 162,2 Fälle pro Million bei gesunden Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren und 94 Fälle pro Million bei gesunden Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahren. Die entsprechenden Raten für Mädchen lagen bei 13,4 bzw. 13 Fällen pro Million. Bei den aktuellen Infektionsraten in den USA liege das Risiko, dass ein gesunder Jugendlicher mit Covid-19 in den nächsten 120 Tagen ins Krankenhaus eingeliefert werde, bei etwa 44 pro Million, so die Studie.

Die medizinischen Daten der Analyse würden laut The Guardian darauf hindeuten, dass bei Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Vorerkrankungen die Wahrscheinlichkeit einer impfstoffbedingten Myokarditis vier- bis sechsmal höher ist, als über einen Zeitraum von vier Monaten mit Covid-19 im Krankenhaus zu landen. Weiter heißt es von den Autoren der Studie, etwa 86 Prozent der von impfstoffbedingter Myokarditis betroffenen Jungen benötigten eine Krankenhausbehandlung.

Die englische Zeitung sprach mit Saul Faust, Professor für pädiatrische Immunologie und Infektionskrankheiten an der University of Southampton. Und der sieht in den Studienergebnissen den vorsichtigen Ansatz der britischen Impfkommission (JCVI) gerechtfertigt. Die Kommission gab nämlich keine Empfehlung für gesunde Kinder ab. Und sie revidierte – anders als die deutsche Ständige Impfkommission (STIKO) – ihr Ergebnis auch später nicht.

Prof. Faust stellt gegenüber der Zeitung zudem klar, dass unterm Strich aus medizinischer Sicht auch keine Dringlichkeit bestünde, Kinder zu impfen. Wenn allerdings die Schulen nicht unterrichten könnten und die Ausbildung leiden würde, dann würde er sogar seine eigenen Kinder impfen lassen, fügt Faust noch an.

Da allerdings verlässt der Wissenschaftler seinen durch Fachwissen geschützten Bereich, denn Bildungswesen gehört wohl nicht zu seinem Fachgebiet. Damit werden Eltern leider verunsichert und Bildung einschränkende Politik wird zum Helfershelfer einer Impfkampagne für Kinder gegen jede Vernunft.

Prof. Adam Finn, Mitglied jener englischen Impfkommission (JCVI), die Kinderimpfen skeptisch gegenübersteht, bestätigte noch einmal, dass man nach aktuellen Erkenntnissen gesunde Kinder nicht impfen müsse. Und Finn sagte den für die Elternentscheidung womöglich entscheidenden Satz: „There is a small but plausible risk that rare harms could turn out to outweigh modest benefits.” (Es besteht ein kleines, aber plausibles Risiko, dass seltene Schäden den bescheidenen Nutzen überwiegen.)"

Quelle: Reitschuster

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