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Telekom-Cybersicherheitschef will härtere Strafen für Hacker

Archivmeldung vom 14.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Aufrüstung im Cyberspace: Nachdem immer mehr Staaten Bürger und Industrie zwingen sich online zu vernetzten und gleichzeitig eigene Cyberarmeen aufbauen, wachsen natürlich die Probleme... (Symbolbild)
Aufrüstung im Cyberspace: Nachdem immer mehr Staaten Bürger und Industrie zwingen sich online zu vernetzten und gleichzeitig eigene Cyberarmeen aufbauen, wachsen natürlich die Probleme... (Symbolbild)

Bild: Screenshot PC-Spiel: "Shadowrun Honkong" / Eigenes Werk

Nach dem massenhaften Datendiebstahl, bei dem ein Schüler aus Hessen die Daten von rund 1.000 Politikern, Prominenten und Journalisten ausgespäht und veröffentlicht haben soll, fordert Thomas Tschersich, seit 2014 Leiter Cybersicherheit bei der Deutschen Telekom, härtere Strafen für Cyberkrimenelle.

Tschersich  weiter: "Viele Gerichte behandeln den digitalen Einbruch immer noch wie ein Kavaliersdelikt. Dabei haben heute viele Menschen auf ihren Computern wertvollere Daten und Informationen, als sie in ihrer Wohnung rumliegen haben. Also sollte der digitale Einbruch genauso hart bestraft werden, wie der tatsächliche Wohnungseinbruch", sagte Tschersich der "Bild am Sonntag". Leider fehle bei vielen Richtern "das nötige IT-Wissen, die nötige Qualifikation".

Hier brauche es "dringend Nachschulungen und einen gemeinsamen Wissensaustausch", so Tschersich weiter. Die Telekom registriere mittlerweile Zwölf Millionen Cyber-Attacken täglich. Die allermeisten würden automatisch abge wehrt. In rund 100 Fällen täglich müssten die Telekom-Analysten die Hacker-Angriffe händisch bekämpfen, berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eigene Informationen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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