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Urlaub in Europa: günstig im Süden und Osten, teuer im Norden und Westen

Freigeschaltet am 12.01.2018 um 08:08 durch Andre Ott
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Nach der Weihnachtszeit und dem Start ins neue Jahr 2018 steht für viele Reiselustige bereits die Urlaubsplanung an. Kostengünstiger als in Deutschland ist Urlaub in Süd- und Osteuropa. Teurer sind hingegen Urlaubsreisen in den Westen und Norden Europas. Anlässlich der Urlaubsmesse CMT vom 13. bis 21. Januar 2018 in Stuttgart hat das Statistische Bundesamt (Destatis) vergleichende Preisniveauindizes speziell für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in der Europäischen Union (EU) und weiteren europäischen Staaten aufbereitet.

In Bulgarien liegt das Preisniveau für Hotels und Gaststätten nicht einmal halb so hoch wie in Deutschland (- 59,8 %). Kroatien ist mit einer Differenz von - 35,8 % zu Deutschland ebenfalls günstig. Spanienurlauberinnen und -urlauber zahlen 22,7 % weniger für diese Dienstleistungen als in Deutschland.

In Frankreich kosten Gaststätten- und Hoteldienstleistungen durchschnittlich 5,8 % mehr als in Deutschland. Dänemark ist für deutsche Touristinnen und Touristen das teuerste Land innerhalb der EU. Hier liegt das Preisniveau für Hotels und Gaststätten um 35,5 % höher als in Deutschland. Am teuersten europaweit sind Dienstleistungen in Hotels und Gaststätten auf Island. Deren Preisniveau liegt 62,5 % höher als in Deutschland.

Durch das Brexit-Votum des Vereinigten Königreichs im Jahr 2017 und den daraus resultierenden Wechselkursverlusten des britischen Pfunds gegenüber dem Euro ist auch ein Urlaub auf der Insel aktuell günstig. Gaststätten- und Hoteldienstleistungen kosten hier 3,9 % weniger als in Deutschland.

Die Ergebnisse basieren auf den am 14. Dezember 2017 von Eurostat veröffentlichten, endgültigen Preisniveauindizes für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen des Jahres 2016. Destatis hat die Preisniveauindizes bis zum November 2017 fortgerechnet.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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