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Neue Niederlage in Bidens Dauer-Schlacht mit dem Teleprompter

Archivmeldung vom 09.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild:  Bild: Screenshot Twitter / Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Bild: Screenshot Twitter / Reitschuster / Eigenes Werk

„Oops!…I did it again“, sang einst US-Popstar Britney Spears: „Oh, ich habe es schon wieder getan“. Das trifft auch auf US-Präsident Joe Biden zu. Der sich schon wieder einen Fehltritt leistete. Den die großen deutschen Medien schon wieder entweder verschweigen oder relativieren. Immer mehr erinnert der greise Herrscher im Weißen Haus an Leonid Breschnew, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Dies berichet der Investigative Journalist Boris Reitschuster auf "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Reitschuster: "Dessen geistiger Verfall wurde zum Gegenstand zahlreicher Witze. Eines der Hauptmotive der Breschnew-Witze sind falsche Ableser vom Blatt (etwa bei der Eröffnung der Olympiade in Moskau: „Oh-Oh-Oh-Oh-Oh“ – weil er die olympischen Ringe nicht als solche erkannte).

Genau in diese Falle ist nun erneut der US-Präsident getappt – nach Ansicht seiner Kritiker. Seine Verteidiger, darunter auch deutsche Medien, rufen dagegen: Fehlalarm. Fakt ist: Der starke Mann aus Washington tappt in ein Fettnäpfchen nach dem anderen. Erst kürzlich hielt er bei einem Treffen mit Vertretern der Windkraftindustrie einen „Spickzettel“ – eine Art „Handlungsanweisung“ – offenbar aus Versehen umgedreht in den Händen, so dass alle Anwesenden und auch die Fernsehzuschauer gar nicht umhin konnten, einen Blick auf die nur für ihn bestimmten Hinweise darauf zu werfen (Details hier).

Und jetzt das: Während einer Pressekonferenz über ein Dekret zum Schutz von Daten von Frauen und das Abtreibungsrecht sagt Biden: „Repeat the line“, auf Deutsch „Wiederholen Sie die Zeile.“ Später sagt er mehrmals „Ende des Zitats.“ Der Mann rechts hinter ihm kann sich ein Lachen nur mit Mühe verkneifen.

Ein Autor der Washington Times spottete: „Biden ist so weit weg, dass er buchstäblich alles lesen wird, was auf dem Teleprompter vor ihm liegt.“ Auch Tesla-Chef Elon Musk wiederholte ein altes Bonmot, das er schon vor einiger Zeit in die Welt gesetzt hat: Unter einem Tweet von Greg Price schrieb er „Wer immer den Teleprompter kontrolliert ist der wahre Präsident“.

Fast ebenso putzig wie der Fauxpas Bidens ist der Versuch des Kanzleramt-Zentralorgans „T-Online“, ihn schön zu schreiben: „In sozialen Medien wurde umgehend vermutet, Biden habe Anweisungen vom Teleprompter vorgelesen, im Sinne von ‘Wiederholen Sie das nochmal‘. Es ist üblich, dass Reden auf diesem Gerät angezeigt werden. Allerdings werden Reden der Präsidenten auch auf der Internetseite des Weißen Hauses im Wortlaut veröffentlicht. Und dort steht: „Let me repeat the line“ (Lassen Sie mich die Zeile wiederholen). Im Video sind die ersten beiden Wörter nicht zu hören, Biden könnte es aber auch verschluckt haben.“

So, als ob man die Rede des Präsidenten auf der Seite des Weißen Hauses nicht schnell seinem Versprecher hätte anpassen können. Mein Verdacht – ohne Anspruch darauf, im Besitz der Wahrheit zu sein: T-Online verkauft seine Leser für blöd. Denn wenn man sich die Szene im Original ansieht, spricht alles für einen Fehler des Präsidenten, der sehr unsicher, ja verwirrt wirkt, und überfordert mit dem Teleprompter:

Aussetzer wie den jüngsten liefert Biden in Serie. 2021 saß er an einem kleinen Tisch und bekam vor laufenden Kameras einen Zettel zugesteckt, als Vize-Präsidentin Kamala Harris das Wort hatte. Biden studierte die Nachricht, wischte sich dann über sein Kinn und starrte danach eine ganze Weile auf seine Hand. Die er dann zu seinen Lippen führte. Peinlicherweise hielt Biden den Zettel später so, dass ihn die Zuschauer lesen konnten. Darauf stand: „Sir, Sie haben da etwas an Ihrem Kinn.“

Bei einer Trauerfeier für den Senator Bob Dole las der Präsident vom Blatt ab: „Und dann hieß es in der Nachricht: Ende der Nachricht.“ („And then the message said, end of message.“). Statt den Fehler zu korrigieren, wiederholt Biden den Text sogar noch einmal (nachzulesen und anzuhören hier).

So genannte Faktenfinder machen sich eine Aufgabe daraus, Bidens Aussetzer schönzuschreiben, wie jetzt T-Online. Die US-Seite Snopes.com etwa schrieb nach dem „Ende der Nachricht“-Aussetzer, rechtslastige Seiten würden darüber berichten, und betonte dann, Biden habe den Versprecher gar nicht am Ende der Rede gemacht, wie diese Seiten behaupten würden. So soll beim Leser die Botschaft hängen bleiben, es handle sich um ein Fake. Das ist aber Manipulation. Denn zu welchem Zeitpunkt in der Rede Biden den Fehler machte, ist gar nicht der zentrale Punkt. Tatsächlich hat er die „Regieanweisung“ in der Mitte der Rede aus Versehen mit vorgelesen. Der Fehler als solcher bleibt aber der gleiche.

Die Liste der Aussetzer von Biden lässt sich schier endlos verlängern. So vergaß er den Namen des australischen Premierministers, als er diesen traf. Im Wahlkampf 2020 hatte er den amtierenden Präsidenten Trump mit einem seiner Vorgänger verwechselt (offenbar mit George Bush oder seinem Sohn George W. Bush). Er begann einen Satz mit „Was für ein Land werden wir sein? Vier weitere Jahre mit George […]“, woraufhin er sich verhaspelte, erneut den Namen „George“ sagte, den Satz dann abbrach und einen komplett neuen Satz startete – dann allerdings mit dem korrekten Namen des amtierenden Präsidenten. Bei der UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow nickte Biden ein.

Der Autor und Psychiater Wolfgang Meins hat sich wiederholt mit Bidens Gesundheitszustand befasst und geht davon aus, dass der Präsident an Demenz leidet (siehe hier). Die großen Medien berichten gar nicht oder nur auf Sparflamme bzw. wie jetzt verharmlosend über die Aussetzer.

Erinnern Sie sich noch, wie die deutschen Medien über jeden noch so kleinen Fehler des US-Präsidenten feixten und sich in riesigen Schlagzeilen darüber lustig machten. Etwa, als ihm beim Einsteigen in sein Flugzeug noch etwas Klopapier am Fuß hing. Das war ein Riesenthema bei uns. Dass der aktuelle US-Präsident als Herrscher über den Atomknopf geistig nicht mehr fit scheint, wird dagegen konsequent verschwiegen oder weichgezeichnet. Mir macht ein US-Präsident, bei dem man nicht weiß, ob er noch ganz Herr seiner Sinne ist, viel mehr Angst als einer, der vielleicht manchmal etwas schusselig ist und etwas Klopapier an sich haften lässt.

Einer meiner geschätzten Korrektoren schickte mit zu diesem Text folgenden Kommentar: „Auf dem Balkan ist einer der aktuellen Witze über den US-Präsidenten: Wenn man Biden fragt, wer der aktuelle Präsident der USA ist, sagt er ‚Obama‘ — weil das das Letzte ist woran er sich noch erinnert.“

Quelle: Reitschuster

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