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Affenpocken dürfen nicht mehr Affenpocken heißen: Aberwitziger Auswuchs des Antidiskriminierungswahns

Archivmeldung vom 17.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

Affenpocken. So lautet das Virus, das viele notorische Schwarzseher gern zur Pandemie hochstilisieren würden. Für Deutschland meldet das Robert Koch-Institut an diesem Mittwoch 263 Infektionsfälle aus elf Bundesländern. Weltweit (!) wurden bis Dienstag rund 1600 Fälle von Affenpocken und fast 1500 Verdachtsfälle in 39 Ländern gemeldet. Dies berichtet der Investigative Journalist Boris Reitschuster auf "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Reitschuster: "Grund genug für Weltgesundheitsorganisation (WHO), in einer ganzen Reihe von Ländern den Notfallausschuss einzuberufen. Der Rat soll am 23. Juni entscheiden, ob es sich – wie bei Corona – um eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ handelt.

Sollte an diesem Tag der internationale Gesundheitsnotstand ausgerufen werden, könnte das Virus bereits eine andere Bezeichnung haben. Wissenschaftler haben Bedenken geäußert und mahnen eine Namensänderung an. Die bisherige Bezeichnung könne auf eine Herkunft aus Afrika hindeuten. Um möglichen Diskriminierungen oder Stigmatisierungen vorzubeugen, geht die Weltgesundheitsorganisation nun in die Offensive.

Mit Namensänderungen von Viren ist die WHO bestens vertraut

„Die WHO arbeitet auch mit Partnern und Experten aus der ganzen Welt daran, den Namen des #Affenpockenvirus, seiner Varianten und der von ihm verursachten Krankheit zu ändern. Wir werden die neuen Namen so bald wie möglich bekannt geben“, twitterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Zu den Favoriten der internationalen Forschergruppe zählt die Bezeichnung „hMPXV A.1“. Laut WHO steht aber noch kein neuer Name fest.

Noch grotesker macht die wie ein Aprilscherz anmutende Umbenennungsaktion, dass die Bezeichnung „Affenpocken“ per se irreführend ist. Das Virus wurde zwar erstmals bei einem Affen nachgewiesen, wird laut Robert Koch-Institut aber von Nagetieren übertragen: „Affenpocken sind eine seltene, vermutlich vor allem von Nagetieren auf den Menschen übertragene Viruserkrankung“.

Mit Namensänderungen von Viren ist die WHO bestens versiert. Als das Coronavirus Ende 2019 erstmals auftauchte, beeilte sich die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, um die Bezeichnung „Wuhan-Virus“ zu unterbinden. Der Name ging auf die chinesische Stadt zurück, in der es erstmals nachgewiesen wurde. Auch die „indische“ oder „britische“ Variante firmieren heute nur noch unter „Delta“ oder „Alpha“.

Lauterbach warnt vor Stigmatisierung homosexueller Männer

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach meldete sich in Sachen Affenpocken bereits Ende Mai mit einer seiner unzähligen Warnungen zu Wort. Im Mittelpunkt stand die Stigmatisierung schwuler Männer: „Die Hauptrisikogruppe zum jetzigen Zeitpunkt sind Männer, die Sex mit anderen Männern gehabt haben. Und das muss man ansprechen können, um diese Gruppe zu schützen“.

Es müsse verhindert werden, „dass Menschen stigmatisiert werden, die homosexuell sind und Sex mit Männern haben“, mahnte der SPD-Politiker bei „Markus Lanz“. „Das ist einfach wichtig zu sagen: Es kann jeden treffen.“

Die Bundesregierung hat „vorsorglich“ 40.000 Dosen des Impfstoffs Imvanex gekauft. „Dieser Impfstoff kann genutzt werden, um eine Ansteckung zu verhindern, aber auch, um bei den bereits Angesteckten den Ausbruch der Erkrankung verhindern“, freut sich Lauterbach."

Quelle: Reitschuster

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