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Wagenknecht über aufklaffende Vermögensschere: „Corona-Krise ein einziger Goldrausch“

Archivmeldung vom 19.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: photocosmos1/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk
Bild: photocosmos1/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk

Wieder meldet sich Sahra Wagenknecht über ihre Facebook-Seite zu Wort. Diesmal weist sie auf die durch die Corona-Maßnahmen grotesk aufklaffende Vermögensschere hin, die den Multi-Milliardären soviel Geld wie nie zuvor in die Kassen spülte. Ein Zuwachs, der den Wohlstand vieler Menschen über Steuern, Inflation und Schulden rasant erodiert. Dies berichtet der Investigative Journalist Boris Reitschuster auf "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Reitschuster: "Die Studie von Oxfam ergab, dass das reichste Prozent der Weltbevölkerung 19-mal mehr vom globalen Wohlstandswachstum abbekommen hat als die unteren 50 Prozent der Menschheit zusammen.

Natürlich wird in der Studie wieder einmal behauptet, das Ungleichgewicht sei durch COVID-19 entstanden, anstatt die ruinösen Maßnahmen anzuprangern.

Wagenknecht äußert sich in ihrem Post vom 17.1. wie folgt:

Für einige Wenige war die Corona-Krise ein einziger Goldrausch: Die zehn reichsten Menschen der Welt haben ihr Vermögen seit Beginn der Pandemie verdoppelt, während weltweit 160 Mio. Menschen mehr in Armut leben. In Deutschland entspricht allein der Vermögenszuwachs (+78 Prozent) der zehn reichsten Personen dem gesamten Vermögen der unteren 40 Prozent der Bevölkerung (Tagesschau). Für die extrem gestiegene Ungleichheit trägt die Politik unmittelbare Verantwortung: Während sich laut ifo 25 Prozent der Kleinstunternehmen und Soloselbständigen durch die Pandemie in ihrer Existenz bedroht sehen, verwenden offenbar viele Großkonzerne die staatlichen Hilfen, um ihren Aktienkurs und damit den Reichtum ihrer Eigentümer zu steigern.

Allianz, SAP, Hellofresh, Adidas – Über 17 Mrd. Euro wollen die größten börsennotierten Konzerne in diesem Jahr allein für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben – so viel wie nie zuvor! Darüber hinaus liegen die angekündigten Dividenden auf Rekordniveau. Ich finde das unfassbar: Konzernen, die während der Pandemie Kurzarbeitergeld oder Staatshilfen abgegriffen haben, muss endlich verboten werden, unser Steuergeld auf diese Weise an ihre Aktionäre weiterzureichen. Stattdessen sollte die Ampel sie verpflichten, das Geld komplett an den Staat zurückzuzahlen – wie es von vielen Kleinunternehmen und Selbstständigen ja auch verlangt wird. Die massive Steigerung der Vermögen während der Coronakrise zeigt: Wir brauchen dringend eine Vermögensabgabe für Superreiche und eine gerechte Besteuerung großer Vermögen!

Die von Sahra Wagenknecht zitierte Studie wurde ebenfalls vom Weltwirtschaftsforum (WEF) aufgegriffen. Die passenden Lösungen liegen dort schon parat."

Quelle: Reitschuster

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