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Mega-peinlich: #LügenLindner überführt beim Wählerbetrug: "Das sage ich vor den Wahlen und nach den Wahlen"

Freigeschaltet am 10.01.2022 um 17:20 durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

Würde man es nicht mit eigenen Augen sehen – man würde es nicht glauben. Und für die so genannten „Faktenchecker“, die für unsere Regierung und von dieser direkt oder indirekt bezahlt Kritik an der Regierung diffamieren, ist es sicher etwas, worum sie einen weiten Bogen machen – Lügen von Regierungspolitikern sind dort tabu, zumindest dann, wenn deren Aufdeckung ihnen weh tun würde. Dies berichtet der Investigative Journalist Boris Reitschuster auf "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Reitschuster: "Das knapp einminütige Video mit FDP-Chef Christian Lindner, das jetzt in den sozialen Medien die Runde macht, hat es in sich. Aufgenommen ist es im Bundestags-Wahlkampf, mit einer wackeligen Handy-Kamera, auf einer Straße. Da wird der heutige Finanzminister von seinen möglichen Wählern in spe befragt, wie er zu den Einschränkungen für Ungeimpften steht.

Er werde als Ungeimpfter diskriminiert, sagt ein Mann auf dem Video zu dem Politiker. Der antwortet: „Dann können sie zur FDP kommen . Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Ungeimpfte nicht diskriminiert werden sollten.“ Sodann sagt er: „Meine Meinung ist: In einer Gesellschaft, wo so viele geimpft sind, kann der Ungeimpfte sich höchstens selbst gefährden. Deshalb sollen auch im Herbst Ungeimpfte zum Beispiel in die Gaststätte gehen können, vielleicht mit der Voraussetzung eines negativen Tests, den sie aber nicht selbst bezahlen müssen. Sondern das macht die Solidargemeinschaft weiterhin.“

„Das sagen Sie jetzt. Aber sagen Sie das auch noch nach den Wahlen…?“, entgegnet eine Passantin skeptisch.

Darauf Lindner: „Das sage ich vor den Wahlen und nach den Wahlen. Und 2017 haben Sie gesehen, dass die FDP nach den Wahlen sogar bereit ist, Nein zu sagen zu einer Regierung, wenn sie ihre Zusage brechen müsste.“

Zur Erinnerung: Vergangene Woche beschlossen die Bundesregierung, in der auch die FDP mitregiert, und die Ministerpräsidenten, dass künftig „2 G plus“ in der Gastronomie gelten soll: Dass also Geimpfte und Genesene zusätzlich zum entsprechenden Zertifikat einen aktuellen Test brauchen, um in ein Restaurant oder eine Gaststätte zu dürfen. Nur „Geboosterte“ können auf den Test verzichten, wie man Menschen mit der dritten (oder bald vierten, fünften etc.) Impfung neudeutsch nennt. Ungeimpfte müssen draußen bleiben – ganz im Gegensatz zu Lindners großspuriger Ankündigung. Gastronomen protestieren gegen die Regelung und befürchten massive Einbußen. Kein Widerspruch kam bisher von der FDP – womit Lindner des Wortbruchs überführt ist.

Besonders pikant: Mit Benedikt Brechten verbreitet ausgerechnet ein langjähriges Aushängeschild der „Jungen Liberalen“ das Video unter dem Hashtag: #LügenLindner


Quelle: Reitschuster

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