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25. August 2011 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2011

Zeitung: Bayerische Band Biermösl Blosn vor dem Ende

Die Biermösl Blosn steht vor der Trennung. Die Brüder Hans, Michael und Christoph Well wollen vom nächsten Jahr an nicht mehr gemeinsam auftreten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Freitagausgabe. Von dem bevorstehenden Aus wollen die drei Musiker aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck kein großes Aufhebens machen. Es sei doch mehr oder weniger normal, dass man nach 35 Jahren gemeinsamen Musizierens auseinandergeht, sagten sie. Grund für die Trennung sind aber offenbar unterschiedliche Vorstellung über das Programm der Gruppe. Weiter lesen …

Libyen: Gaddafi ruft Anhänger zur Vernichtung der Rebellen auf

In einer Audiobotschaft hat der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi seine Anhänger zum Kampf gegen die Rebellen aufgerufen. In der Rede, die der regimenahe Sender al-Oruba am Donnerstag ausstrahlte, habe Gaddafi auch Frauen und Kinder zum Kampf aufgerufen. Die Rebellen müssten bekämpft und vernichtet werden, Libyen sei für Libyer und nicht für ausländische Agenten, hieß es weiter. Weiter lesen …

Balogun verletzt sich kurz vor Trainingsende

Es passierte im abschließenden Trainingsspiel der Donnerstageinheit. Nach einem Zweikampf mit Tom Trybull lag Werders Innenverteidiger Leon Balogun auf dem Trainingsplatz und hielt sich das Knie. Für ihn ging es nicht mehr weiter. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und dick bandagiertem Knie humpelte Leon Balogun frühzeitig vom Feld. Weiter lesen …

Philipp Lahm bleibt DFB-Kapitän

Trotz der Kritik an seiner Biografie "Der feine Unterschied" wird Fußballer Philipp Lahm weiterhin Kapitän der deutschen Nationalelf bleiben. Das erklärte Teammanager Oliver Bierhoff am Donnerstag. Bierhoff und Nationaltrainer Joachim Löw übten jedoch Kritik an den Aussagen in Lahms Buch. Weiter lesen …

Castor-Transport in diesem Jahr wegen zu hoher Strahlenbelastung gefährdet

Der für dieses Jahr geplante Castor-Transport ist gefährdet. Radioaktivitäts-Messungen im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums haben ergeben, dass die Strahlenbelastung am Zaun des Zwischenlagers oberhalb der geltenden Jahresgrenzwerte liegen könnte. Nach Informationen des NDR Fernseh-Regionalmagazins "Hallo Niedersachsen" heißt es in einem Vermerk des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), es sei nicht auszuschließen, dass die Jahresdosis bis Ende 2011 überschritten sein könnte. "Eine Einlagerung weiterer Behälter wäre dann nicht zulässig." Weiter lesen …

Einstweilige Verfügung bleibt bestehen - Apple gewinnt gegen Samsung

Apple gewinnt im Rechtstreit gegen Samsung vor dem Landgericht Düsseldorf: Die einstweilige Verfügung von Apple bleibt bestehen und Samsung darf sein neues GalaxyTab 10.1 nicht in Deutschland vertreiben. Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE kommentiert die Entscheidung kritisch und sieht sie bereits in der nächsten Instanz kippen. Weiter lesen …

Wagenknecht: Schäuble scheut unangenehme Fragen

"Offensichtlich traut sich der Bundesfinanzminister nicht einmal mehr, mit seiner eigenen Fraktion über die konkrete Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms zu debattieren. Die Krisenpolitik der Bundesregierung ist gescheitert. Der Rückhalt in den eigenen Reihen für ein weiteres "Durchmerkeln" bröckelt", erklärt Sahra Wagenknecht zum Vorwurf einiger Unionspolitiker, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe ihnen einen fertigen Arbeitsentwurf zum Euro-Rettungsschirm vorenthalten. Weiter lesen …

Hurrikan "Irene" fordert drei Todesopfer in Dominikanischer Republik

Der Hurrikan "Irene" hat in der Dominikanischen Republik mindestens drei Todesopfer gefordert. Örtliche Medien berichten zudem von mehreren Vermissten. Zu den Opfern gehört nach Angaben der Zeitung "El Nuevo Diario" ein 40-Jähriger aus San Cristóba, dessen Haus wegen des Unwetters einstürzte sowie zwei weitere Menschen, die in den Wassermassen mitgerissen wurden und ertranken. Der Wirbelsturm habe heftige Regenfälle ausgelöst. Weiter lesen …

Gehrcke: Der Libyenkrieg war falsch - von Anfang bis zu seinem noch nicht absehbaren Ende

"Die NATO hat den libyschen Rebellen den Weg an die Macht freigebombt. Mittlerweile dürfte auch klar sein, dass spezielle Kampfverbände aus Frankreich, Großbritannien und arabischen Diktaturen in Libyen an den Kämpfen beteiligt waren. Der eigentliche Inhalt der Sicherheitsratsresolution hat tatsächlich keine Rolle gespielt, es sei denn als Deckmäntelchen für die militärischen Aktionen", erklärt Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Weiter lesen …

Enkelmann: Bundesregierung mauert bei Hartz IV

"Banken und Vermögende werden in der Krise mit Milliarden gestützt, bei Hartz IV aber mauert die Bundesregierung und feilscht um jeden Cent. Trotz erheblicher verfassungsrechtlicher Bedenken soll die Regelsatzermittlung erst in einigen Jahren überprüft werden. Beschlossene Sache ist hingegen schon jetzt, dass der Bund ab 2014 nicht mehr die 400 Millionen Euro für außerschulisches Mittagessen im Hort sowie für die Schulsozialarbeit tragen wird", kritisiert Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, angesichts der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion zur Umsetzung des Hartz IV-Kompromisses (BT-Drs. 17/6759). Weiter lesen …

US-Studie: Rentnerinnen mit zunehmendem Alter zufriedener mit Sex

Frauen werden mit zunehmenden Alter zufriedener mit ihrem Sex. Dies geht aus einer Studie der University of California hervor. Demnach sagen zwei Drittel der befragten Frauen über 60, dass sie nahezu vollkommen zufrieden mit ihren Sexualaktivitäten wären. Sich zufrieden mit seinem Sexleben zu fühlen ist eng mit dem generellen Lebensgefühl verbunden, sagt einer der Wissenschaftler. Weiter lesen …

Deutsche Umwelthilfe erhebt Klage gegen Danone wegen Verbrauchertäuschung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat beim Landgericht München Klage gegen die Danone GmbH wegen Verbrauchertäuschung eingereicht. Durch die Unterlassungsklage soll verhindert werden, dass Danone seine neu eingeführten Activia-Joghurtbecher aus Bioplastik weiterhin als "umweltfreundlicher" bewirbt. Dass die neuen Joghurtbecher aus dem Biokunststoff Polylactid nicht umweltfreundlicher sind, belegt eine von Danone selbst in Auftrag gegebene Studie des renommierten Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU). Weiter lesen …

Getreideernte: Mageres Ergebnis für die Bauern

Mit einer Getreideernte von rund 39 Millionen Tonnen und einer Rapsernte von 3,7 Millionen Tonnen liegt die diesjährige Ernte in Deutschland deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Die Getreide- und Rapsernte des Jahres 2011 fällt äußerst mager aus, teilte der Deutsche Bauernverbandes (DBV) in seiner abschließenden Erntebilanz mit. Weiter lesen …

FDP rügt Union wegen Vorfestlegung auf Steuerentlastung in Höhe von sechs Milliarden Euro

Die FDP hat verärgert auf Vorfestlegungen von Unionsfraktionschef Volker Kauder zum Umfang der für 2013 versprochenen Steuerentlastungen reagiert. "Volker Kauder legt sich zu früh auf ein Volumen der Entlastung fest", sagte dazu FDP-Generalsekretär Christian Lindner am Donnerstag der "Süddeutschen Zeitung". "Gerade angesichts der sich verändernden Wachstumsprognosen sollte die Koalition daran festhalten, erst im Oktober konkret zu entscheiden." Die FDP habe sich an Spekulationen über den Umfang der angestrebten Entlastung nie beteiligt, sagte Lindner. Weiter lesen …

Merkel weist Kohls Kritik zurück

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen die Kritik von Altkanzler Helmut Kohl entschieden gewehrt. Kohl hat sich kritisch über die Außenpolitik der Bundesregierung geäußert und bemängelt, Deutschland sei "schon seit einigen Jahren keine berechenbare Größe mehr". Dabei nannte er keine Namen, dennoch war deutlich zu erkennen, wem die Kritik galt. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" begegnete Merkel der Kritik mit deutlichen Worten. Weiter lesen …

Greenpeace-Aktivisten bilden riesiges Menschenbanner in der Ostsee

Im Meeresschutzgebiet Fehmarnbelt demonstrieren heute 50 Greenpeace-Schwimmer für den Schutz von Schweinswalen und für eine Erneuerung der europäischen Fischereipolitik. Im Wasser formen die Aktivisten das internationale Seenotkürzel "SOS", auf einem Schwimmbanner ist zu lesen "Rettet die Meere". Die Aktion richtet sich an die für Fischerei verantwortliche Bundesministerin Ilse Aigner (CSU). Das Landwirtschaftministerium will in Natura 2000-Schutzregionen weiterhin Stellnetz- und Grundschleppnetzfischerei erlauben. Die Schutzgebiete wurden im Jahr 2004 ausgewiesen, um gefährdete Lebensräume und Tierarten zu schützen. Weiter lesen …

Statistik: 20.000 Unternehmen mehr am Intrahandel beteiligt

Die Zahl der im Intrahandel tätigen Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr um etwa 20.000 gestiegen. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. Damit haben im Laufe des Jahres 2010 in Deutschland circa 600.000 Unternehmen Waren aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) bezogen oder in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert. Fast 500.000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, rund 250.000 Unternehmen waren als Exporteure tätig. Weiter lesen …

Konsumklima verbucht nur moderaten Rückgang

Die deutsche Verbraucherstimmung muss erneut leichte Einbußen hinnehmen. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte, prognostiziert der Gesamtindikator für den Konsumklimaindex nach revidiert 5,3 Punkten im August für den September 2011 einen Wert von 5,2 Punkten. Weiter lesen …

ADAC Werkstatt-Test 2011: Jeder fünfte Betrieb übersieht Fehler

Der ADAC wollte wissen, ob Autowerkstätten aus ihren Fehlern lernen. Deshalb hat der Club in seiner bundesweiten Stichprobe dieselben Betriebe wie 2009 unter die Lupe genommen. Auch die gleichen fünf Fehler wurden wieder versteckt. Ergebnis: 20 der 75 getesteten Servicebetriebe haben sich in der Gesamtwertung im Vergleich zu 2009 verbessert, zwölf um bis zu drei Notenstufen verschlechtert. Fanden 2009 noch 27 Prozent der getesteten Betriebe nicht alle Fehler, waren es 2011 nur 19 Prozent - ein positiver Trend. Weiter lesen …

Brüssel will Deutschlands Verstoß gegen EU-Freizügigkeit ahnden

Ein Jahr nach dem Streit zwischen Frankreich und der EU-Kommission wegen der Abschiebung von Roma hat Brüssel auch gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" wirft die Behörde Deutschland Verstöße gegen das EU-Recht auf Freizügigkeit vor. Demnach verletzen deutsche Behörden unter anderem hinsichtlich der Familienzusammenführung europäische Vorschriften. Weiter lesen …

Energiesparlampen: Bei Bruch ist Lüften das A&O

Neue Messungen des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen: Wer nach dem Zerbrechen einer Energiesparlampe sofort und gründlich lüftet, muss keine Gesundheitsrisiken durch Quecksilber befürchten. Diesen Sicherheitshinweis sollten die Hersteller allen Verpackungen beifügen, empfiehlt das UBA, dessen Präsident Jochen Flasbarth auch Nachholbedarf bei der Bruchsicherheit von Energiesparlampen sieht: „Splittergeschützte Modelle mit Plastik- oder Silikonmantel bieten schon heute Vorteile, da sie das sichere Aufräumen zerbrochener Lampen vereinfachen. Benötigt werden aber noch Lampen, aus denen das Quecksilber im Falle eines Bruches gar nicht erst austritt.“. Weiter lesen …

Bahn-Chef Grube will in Stuttgart nicht provozieren

Im Streit um das Bahnprojekt Stuttgart 21 ist Bahnchef Rüdiger Grube zu Kompromissen bereit. Grundsätzlich hält er es für denkbar, mit dem Abriss des Südflügels bis nach der Volksabstimmung im Herbst zu warten. "Bedingung ist, dass uns finanziell und rechtlich keine Nachteile entstehen und dass das Projekt nicht weiter verzögert wird", sagte Grube im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Das müsse Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ihm verbindlich zusichern. "Wir wollen ja niemanden unnötig provozieren und schon gar nicht eskalieren", sagte Grube. Weiter lesen …

Steve Jobs tritt als Chef von Apple zurück

Der langjährige Chef des Computerkonzerns Apple, Steve Jobs, tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Das teilte das Unternehmen am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Tim Cook soll neuer Konzernchef werden. Jobs soll dem Unternehmen aber erhalten bleiben, er wurde an die Spitze des Apple-Kontrollgremiums gewählt, hieß es. Weiter lesen …

Schweres Erdbeben erschüttert Peru

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Magnituden-Skala hat am Mittwoch den Osten Perus erschüttert. Den Behörden zufolge war der Erdstoß bis in die Hauptstadt Lima zu spüren. Angaben über Opfer oder Schäden lägen bislang nicht vor, hieß es. Allerdings seien Schäden an den Telefonverbindungen registriert worden. Weiter lesen …

Opel streitet mit Händlern um Design-Offensive

Der Autobauer Opel will die rund 1000 Händler in Deutschland zu fünf- bis sechsstelligen Euro-Investitionen in ihre Autohäuser zwingen. "Gefordert werden von uns komplett neue Eingangs-Portale, eine Verkleidung der Außenfassade mit Aluminium und ein räumlich getrennter Showroom, in dem wir nur Fahrzeuge der Marke Opel verkaufen dürfen", sagte der Sprecher des Verbandes der deutschen Opel-Händler (VDOH), Thomas Bieling, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Weiter lesen …

Unterwäschehersteller Schiesser plant Börsengang Anfang 2012

Der Unterwäschehersteller Schiesser plant seinen Börsengang innerhalb des nächsten halben Jahres. "Wir versuchen den Börsengang Anfang 2012", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Grub der "Süddeutschen Zeitung". Grub war auch Insolvenzverwalter des Unternehmens aus Radolfzell am Bodensee. Der Traditionshersteller hatte Anfang 2009 Insolvenz angemeldet und zwei Jahre später die Insolvenz wieder verlassen. Grub sagte, er sei guten Mutes, die Gläubiger mit dem beim Börsengang eingesammelten Geld voll auszahlen zu können. Weiter lesen …

"stern": Daten aus bin Ladens Versteckt enthalten brisante Hinweise auf Anschläge gegen Europas Wirtschaft

Unter den Daten, die US-Elitesoldaten am 2. Mai bei Osama bin Laden beschlagnahmt haben, befindet sich ein Strategie-Konzept für einen Anschlag gegen Europas Wirtschaft. Das berichtet das Hamburger Magazin "stern" unter Berufung auf mehrere Sicherheitsbehörden in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Ausdrücklich werde auch Deutschland als Anschlagsziel genannt. Weiter lesen …

Ein neuer Affe!

Eine WWF-Expedition in den Westen Brasiliens hat offenbar einen wissenschaftlichen Sensationsfund hervorgebracht: WWF-Angaben zufolge wurde in einem unberührten Stück Regenwald im Bundesstaat Mato Grosso eine neue Primatenart entdeckt, die zur Gattung Callicebus (Springaffen) gehört. Weiter lesen …

Libyen: Weiterhin schwere Gefechte in Tripolis

Nach der Erstürmung der Residenz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi haben sich Rebellen und Gaddafi-Kämpfer weiter schwere Gefechte in Tripolis und anderen Orten geliefert. Die Rebellen sprachen zwar von einer "leicht verbesserten" Sicherheitslage. Doch in dem Militärkomplex Bab al Asisija, der Muammar al-Gaddafi als Hauptquartier gedient hatte und den die Regimegegner am Dienstagabend eingenommen hatten, sind sie am Mittwoch immer wieder unter schweren Beschuss geraten. Weiter lesen …

Sparkassenverband kritisiert EU-Pläne zum Eigenkapital scharf

Der Präsident des Rheinischen Sparkassenverbandes, Michael Breuer, sieht die Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft wegen der neuen Eigenkapitalvorschriften der Europäischen Union, "Basel III", gefährdet und schlägt Alarm. "Bleibt es bei den Brüsseler Plänen, werden Kredite für Unternehmen bis 2019 extrem verteuert. Oder wir Sparkassen können dem Mittelstand nicht mehr das Kreditvolumen wie bisher gewähren", sagte Breuer dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Weiter lesen …

Russland und Nordkorea planen Gasprojekt

Bei einem offiziellen Treffen des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il am Mittwoch, haben beide der Planung einer Gasleitung durch Nord- nach Südkorea zugestimmt. Medienberichten zufolge hat Russland Nordkorea als Gegenleistung für den geplanten Gastransit von zehn Milliarden Kubikmetern Gas nach Südkorea rund 100 Millionen US-Dollar im Jahr in Aussicht gestellt. Weiter lesen …

Frankreichs Wachstumsziele zu hoch gesteckt

Frankreichs Regierung hat seine Wirtschaftswachstumsziele zu hoch gesteckt. Medienberichten zufolge kündigte die Budgetministerin Valérie Pécresse am Mittwoch neue Zahlen für den Abend an. Experten vermuteten schon seit Längerem, dass die ausgegebenen Ziele nicht erreicht werden können. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres hatte Paris überraschend ein Nullwachstum vermeldet. Weiter lesen …

WAZ: Currywurst mit Juristen-Phantasie

Wer auf einer Party die meisten Lacher auf seiner Seite haben will, muss nur ein paar Beispiele aus dem deutschen Steuerrecht in die Runde werfen. Gern zitiert ist der Esel, der 19 Prozent Mehrwertsteuer kostet. Im Gegensatz zum fast baugleichen Maultier, auf das nur sieben Prozent Steuern fällig werden. Die zwei Welten bei der Umsatz- und Mehrwertsteuer wollten Generationen von Politikern längst vereinen. Sie sind aber immer wieder an mächtigen Lobbyisten gescheitert oder von ihnen beflügelt worden. Weiter lesen …

Neue OZ: HAL 9000

Schade, dass Ernest Archer nicht mehr lebt. Den Oscar hat der Production Designer von "2001" knapp verpasst. Stattdessen könnte er jetzt die gesamte Touchscreen-Industrie verklagen. Zumindest wenn Samsung vor den Patentrichtern auf offene Ohren stößt. Der Technologiekonzern hält seinen Tablet-PC deshalb für kein Plagiat des iPad, weil Kubricks Weltraum-Klassiker vor 43 Jahren schon ähnliche Geräte zeigte. Weiter lesen …

Neue Westfälische (Bielefeld): Wulff und Kohl kritisieren Merkel

Schlimmer geht's nimmer: Der Bundespräsident und dazu der Altkanzler lesen der amtierenden Bundeskanzlerin die Leviten. Die beiden präsentieren sich als Plattform für einen verbreiteten Unmut innerhalb der Union über deren gesamte Führung. Darin liegt die eigentliche Gefahr für das System Merkel: dass alle diejenigen, die ihren Groll über den Kurs der postmodernen Beliebigkeit bislang im Herzen behielten oder ihm allenfalls heimlich im Hinterzimmer Luft machten, nun Kronzeugen für ihren konservativen, europafreundlichen, christdemokratischen Zweifel an der Kanzlerin benennen können. Weiter lesen …

Neue OZ: Moderne Wegelagerei geht weiter

Die Bundesregierung klopft sich selbstgefällig auf die Schulter. Der Warnbutton wird als Wunderwaffe im Kampf gegen die Internet-Abzocker gefeiert. Hoffentlich sind die Berliner Politiker nicht wirklich so naiv zu glauben, dem Millionen-Geschäft einen Riegel vorgeschoben zu haben. Die moderne Form der Wegelagerei wird weitergehen. Der Knopf, der vor versteckten Kosten warnen soll, ist absolut nutzlos. Weiter lesen …

Neues Deutschland: zur Euro-Krise

Sie müssen die ganze Härte der EU-Verträge zu spüren bekommen! So könnte man die Botschaft zusammenfassen, die die Kanzlerin mit ihren neuen Vorschlägen in Sachen Euro-Schuldenkrise an den verunsicherten Wähler zu bringen versucht. Bisher präsentierte Angela Merkels CDU in dieser Frage ein ziemliches Durcheinander. Damit sich dies ändert, nimmt die Parteichefin zunehmend Anleihen bei dem Thema, wo die Union in bürgerlich-konservativen Kreisen noch zu punkten versteht - der inneren Sicherheit. Weiter lesen …

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Facebook

Seit Jahren hat Facebook besonders in Deutschland jede Menge Stress mit Datenschützern und Politikern. Trotzdem nutzen allein hierzulande 22 Millionen Menschen das soziale Netzwerk, im Oktober 2008 waren es nur 1,2 Millionen. StudiVZ und Co. haben schon früh (fast) alle Forderungen der deutschen Datenschützer erfüllt. Und damit offensiv um Mitglieder geworben - erfolglos. Weiter lesen …

Neue OZ: Warnung in schweren Zeiten

Japan durchlebt schwere Zeiten. Die Auswirkungen der Jahrhundertkatastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Super-GAU belasten das asiatische Land enorm. Angesichts des Leids und der immensen Zerstörung weiter Landstriche mutet die ob dieser Schäden rückläufige Wirtschaftsleistung höchstens als zweitrangiges Problem an. Weiter lesen …

WAZ: Wunschdenken

Jetzt geht es den Online-Abzockern an den Kragen. Klingt nach einem guten Plan. Die Opposition spricht von einem längst überfälligen Schritt, Verbraucherschützer geben sich allerdings deutlich zurückhaltender. Denn sie wissen: Der neue Warnknopf vor Kostenfallen im Internet kann nur funktionieren, wenn es Berlin gelingt, auch die letzten Schlupflöcher für Betrüger zu schließen. Und das, Sie werden es ahnen, ist wohl eher frommes Wunschdenken. Warum? Weiter lesen …

BERLINER MORGENPOST: Aus tiefer Sorge um Deutschland

Das ist wahrlich keine reine Retourkutsche. Wer Helmut Kohls ungewöhnlich scharfe Kritik an der Politik Angela Merkels als bitterböse Rache eines alten Mannes abtut, der denkt zu simpel. Richtig ist, dass die damalige Generalsekretärin und heutige Bundeskanzlerin mit ihrem mittlerweile auch historisch bedeutsamen Beitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 22. Dezember 1999 Kohl das politische Genick gebrochen hat. Damals rief sie im Zusammenhang mit der Parteispendenaffäre die CDU zum Bruch mit dem Übervater auf. Seitdem ist ihr Verhältnis - freundlich formuliert - getrübt. Weiter lesen …

Rheinische Post: Massenstudium

Die Abiturienten in diesem und in den kommenden Jahren sind nicht zu beneiden. Erst sind sie die Versuchskaninchen der Schulreformer, dann müssen sie sich in einen eisenharten Wettbewerb um Studienplätze begeben. Die Lage an den Hochschulen wird trotz aller Beteuerungen der Politik, neue Plätze zu schaffen, auch in den nächsten Jahren angespannt bleiben. Weiter lesen …

Neue OZ: Kein gutes Licht

Zufall oder Berechnung? Wenige Wochen vor dem fünften Jahrestag des Mordes an Anna Politkowskaja nimmt die russische Justiz - wie schon öfter in diesem Fall - Druck aus dem Kessel, indem sie einen Fahndungserfolg meldet. Nun wird der Öffentlichkeit der mutmaßliche Organisator der Bluttat präsentiert. Sogar Hinweise auf den Auftraggeber wollen die Ermittler haben. Weiter lesen …

WAZ: Keine sichere Seite mehr

Nun haben die beiden deutschen Stromriesen etwas gemeinsam: Was für Eon Datteln, ist für RWE seit gestern Eemshaven: eine Milliarden Euro teure Investition, die - zunächst - von Gerichten gestoppt wurde. Damit hat RWE eine "Baustelle" mehr. Als ob der Stromriese mit der Energiewende und dem dringend nötigen Konzernumbau nicht genug zu tun hätte. Da wirkt das Urteil in den Niederlanden zunächst klein im Vergleich, doch in Eemshaven steht eine Investition von fast drei Milliarden Euro auf dem Spiel. Weiter lesen …