Weniger ist mehr: Ein Analoganschluss spart rund 100 Euro im Jahr
Irrtum Nr. 1: Zur Nutzung von DSL ist ein ISDN-Anschluss
Voraussetzung, wenn man gleichzeitig surfen und telefonieren will.
Richtig ist: Anders als bei der Internet-Einwahl mit einem
Analog-Modem ist bei einem DSL-Surfausflug der Telefonanschluss nicht
belegt. Das liegt daran, dass DSL über eine Daten- und nicht über
eine Telefonleitung realisiert wird. Man kann also als DSL-Kunde auch
mit analogem Telefonanschluss gleichzeitig surfen und telefonieren.
Irrtum Nr. 2: Mehrere Rufnummern gibt es nur in Verbindung mit
einem ISDN-Anschluss. Richtig ist: Zwar gibt es bei einem analogen
Anschluss nach wie vor nur eine Nummer. Doch über den Umweg der
Internet-Telefonie kann man auch hier mehrere Rufnummern bekommen.
Für einen Internet-Telefontarif ist jedoch ein DSL-Anschluss
Voraussetzung.
Wer allerdings häufiger Faxe verschickt oder mehrere Rufnummern
übers Festnetz schalten lassen will, kommt an einem ISDN-Anschluss
nicht vorbei. Vorteile bietet ISDN auch in Sachen Komfort, so wird
etwa die Telefonnummer des Anrufers angezeigt. Außerdem können
ISDN-Kunden, die kein DSL haben, etwas schneller surfen als
Analog-Kunden.
Ansonsten reicht ein analoger Telefonanschluss vollkommen aus -
sofern man einen bekommt, denn viele Anbieter haben nur noch
ISDN-Tarife im Programm. Die Telekom verkauft aber weiterhin auch
analoge Anschlüsse. Auf www.call-magazin.de gibt's weitere Infos: So
kann man zum Beispiel mit der Angabe der Vorwahl herausfinden,
zwischen welchen Telefonanbietern man wählen kann und welche
Anschlüsse diese bereitstellen.
Quelle: Pressemitteilung i12 AG

