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Der Codex

von Jens Brehlveröffentlicht 22.08.2006 10:26
Bilder Der Codex
Der Codex
Der vermögende Vater der drei Broadbent Söhne ist mitsamt seinem ganzen Besitz verschwunden und das Erbe ist somit in Gefahr. Doch der Vater hat den zerstrittenen Söhnen die Aufgabe gestellt ihn zu finden, um somit das Erbe zu retten. Was die Brüder noch nicht ahnen können ist die Tatsache, daß sie nicht alleine auf der Suche nach dem Besitz von Maxwell Broadbent sind und sie sich auf ein Spiel auf Leben und Tod einlassen.

Maxwell Broadbent ist ein erfolgreicher Grabräuber, denn er reiste sein Leben lang um die Welt, um Kunstschätze zu finden und in seinen Besitz zu bringen. So brachte er es zu einem stattlichen Vermögen, welches nun, da er sterbenskrank ist, unter seinen Söhnen aufzuteilen gilt. Jedoch sind seine Söhne nicht nach seinen Vorstellungen geraten und so sollen sie sich erst beweisen, bevor sie in den Besitz seines großen Vermögens kommen. Er stellt ihnen die Aufgabe ihn zu finden, denn er ist mitsamt seines Vermögens verschwunden. Dies können die Brüder nur schaffen, indem sie ihre Differenzen bei Seite legen und zusammenhalten. Was niemand zu diesem Zeitpunkt ahnen kann ist, daß skrupellose Pharmakonzerne es auf den Codex abgesehen haben, der sich in der Sammlung von Maxwell Broadbent befindet. Der Codex ist ein Buch der Maya, welches sämtliche Heilpflanzen des Dschungels und deren Einsatzmöglichkeiten gegen Krankheiten enthält. Doch nicht nur Pharmakonzerne haben es auf den Codex abgesehen, auch andere Verbrecher sind bereit über Leichen zu gehen.

Douglas Prestons erste Romanveröffentlichung ohne Co-Autor ist ein Volltreffer ins Schwarze. Seine Thriller, die er zusammen mit Lincoln Child schrieb, feierten bereits große Erfolge. Auch Verfilmungen, wie die "Das Relikt - Museum der Angst", wurden hochgelobt. Die Geschichte von Der Codex benötigt ca. 100 Seiten, um dann so richtig in Fahrt zu kommen, danach wird es dem Leser schwer fallen das Buch zur Seite zu legen, denn durch Prestons Erzählweise bekommt der Leser das Gefühl die Handlung des Romans hautnah mitzuerleben.



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