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"Die Münchner 'Sicherheitskonferenz' – Rüstungsbasar, militärische Sicherungspolitik oder

Was Vortrag
Wann 08.02.2007
von 19:30 bis 21:00
Wo München
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von Thorsten Schmittveröffentlicht 24.01.2007 15:29

Jährlich im Februar treffen sich im Bayerischen Hof ca. 250 - 300 Minister, Militärs, Parlamentarier, Sicherheitsexperten, Wissenschaftler, Journalisten und bedeutende Vertreter der Rüstungswirtschaft zur Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik. Sie hieß früher Wehrkundetagung. Die Konferenz wird einschl. der polizeilichen Absicherung vollständig durch die Bundesregierung aus Steuergeldern, finanziert.

Welchen Hintergrund hat es dass gegen diese Konferenz tausende Menschen auf die Straße gehen, dass Demonstrationsverbote ausgesprochen und Straßen gesperrt werden, dass Geschäftsleute ihre Läden verrammeln und dass bis zu 6000 teilweise schwerst bewaffnete Polizisten die „Sicherheitskonferenz sichern“? Es hat doch eigentlich niemand etwas gegen Sicherheit und Geborgenheit.

Doch vielen Menschen beschleicht das Gefühl, dass es bei dieser Konferenz nur vordergründig um die Sicherheit der Menschen geht. Es geht wohl mehr um die Sicherung einer Ordnung, die vor allem dem Westen, seiner Macht und seinem Reichtum dient.
Garant dieser Sicherung ist das militärische Gewaltpotential. Dieses wird aus unseren Steuern
finanziert und wird aufrechterhalten durch unseren Glauben, dass Militär und Rüstung letztlich dem Frieden dienen und daher unverzichtbar seien.
Die Sicherheitskonferenz ist ein Kristallisationspunkt solchen Glaubens; quasi sein permanentes Konzil.

Wie sollte man nun mit dieser Sicherheitskonferenz umgehen?
- Soll man die Dinge auf sich beruhen lassen?
- Sollte man dafür demonstrieren, dassdie Sicherheitskonferenz nicht mehr abgehalten werden soll?
- Oder soll man versuchen, diese Sicherheitskonferenz zu verändern?

Die Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ hat das letztere gewählt.

Sepp Rottmayr, Mitglied dieser Projektgruppe stellt dieses ungewöhnliche Projekt, seine Grundlagen, seine Motive und seine Arbeitsweise in diesem Referat vor.

Referent: Sepp Rottmayr, Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“

Do., 8. Februar 2007, 19.30 Uhr, in der Brienner Str. 46,
U 1/7 und Tram 20/21 Stiglmaierplatz (3 min zu Fuß), U 2/8 Königsplatz (5 min zu Fuß),
Eintritt ist frei

Weitere Informationen über diesen Termin


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