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Streubomben und Landminen – Krieg in Friedenszeiten

Was Vortrag
Wann 11.01.2007
von 19:30 bis 21:00
Wo München
Name Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Kontakt-E-Mail muenchen@oedp.de
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von Thorsten Schmittveröffentlicht 08.12.2006 15:40

Im Sommer 2006 setzte die israelische Armee in Libanon ca. 2,8 Millionen Streumunitionen ein, davon circa 90 % in den letzten 78 Stunden der Invasion. Streumunitionen werden in großen Behältern entweder von Flugzeugen oder von Raketenwerfern vom Boden abgeschossen, und machen große Flächen für die Bevölkerung und für militärische Einheiten unpassierbar.

Das Hauptproblem dieser Waffe ist ihre besonders hohe Blindgängerquote. Bis zu 40% der Munitionen explodieren nicht direkt nach dem Aufprall, sondern bleiben explosionsbereit im Gelände liegen. Genau wie Anti-Personen-Minen sind Streumunitionen Waffen, die nie ruhen und somit noch lange nach dem eigentlichen Kriegsgeschehen ihr tödliches oder verletzendes Potential entfalten.

Um langfristig Unfällen mit Streumunition vorzubeugen, gehört zu der Arbeit von Handicap International neben der Entminung und Opferhilfe auch das politische Engagement für ein internationales Verbot dieser Waffen. Dazu hat die weltweit operierende Organisation im Jahre 2003 mit vielen anderen Organisationen die Internationale Kampagne gegen Streumunition, die „Cluster Munition Coalition“ gegründet. Viele dieser Organisationen waren bereits aktiv in der Internationalen Kampagne für ein Verbot von Landminen, welche 1992 gegründet wurde und 1997 den Friedensnobelpreis erhielt. Der Referent, Bernhard Inderst, ist aktives Mitglied in der Antistreubombenkampagne und Vorstandsmitglied von Handicap International Deutschland. Er wird in seinem Vortrag auf die neuesten Untersuchungen über die Auswirkungen dieser Waffen, auf die Möglichkeiten von Prävention und Opferhilfe, sowie auf die Ziele und den Stand der Kampagne zum Verbot von Streubomben und Streumunition eingehen.

Referent: Bernhard Inderst ist aktives Mitglied in der Antistreubombenkampagne und Vorstandsmitglied von Handicap International Deutschland. Er wird in seinem Vortrag auf die neuesten Untersuchungen über die Auswirkungen dieser Waffen, auf die Möglichkeiten von Prävention und Opferhilfe, sowie auf die Ziele und den Stand der Kampagne zum Verbot von Streubomben und Streumunition eingehen.

Näheres zu Handicap International: www.handicap-international.de

Veranstaltungsort ist in der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung in der Brienner Str. 46, U 1/7 und Tram 20/21 Stiglmaierplatz (3 min zu Fuß) U 2/8 Königsplatz (5 min zu Fuß)
Eintritt ist frei


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