Homöopathie als Entwicklungskraft
| Was | Sonstiges |
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| Wann |
07.06.2007 09:00
bis 09.06.2007 13:30 |
| Wo | 06366 Köthen |
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157. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
Vom 7. bis zum 9. Juni 2007 findet in Köthen die 157. Jahrestagung des DZVhÄ statt. Köthen als Gründungsort des Verbandes ist damit bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit Gastgeber der Jahrestagung, die sowohl inhaltlich als auch vom Ablauf her aus dem üblichen Rahmen fallen wird. Thematisiert wird erstmals die „Homöopathie als Entwicklungskraft“ für die Perspektive einer Stadt. Seit mehreren Jahren geht Köthen im Kontext mit der Internationalen Bauausstellung (IBA)-Bewerbung von der Homöopathie inspirierte Wege. In Zusammenarbeit mit Architekten, Sozialwissenschaftlern und homöopathisch arbeitenden Ärzten soll ein offenes Stadtentwicklungskonzept entwickelt werden, das die Anamnese- und Therapieerfahrung der Homöopathie einbezieht. Dabei werden die Ergebnisse der theoretischen Debatte an konkreten Situationen in der Stadt angewandt. Die Jahrestagung wird sich dieser Thematik öffnen und neben Fachvorträgen Workshops und frei zugängliche Vorträge anbieten, in denen das Ähnlichkeitsprinzip, auf dem die Homöopathie basiert, eingebettet ist in vielfältige Bezüge, von anderen therapeutischen Techniken über philosophische Aspekte bis zur Forschung.
Zum Hintergrund:
Die Stadt Köthen arbeitet im Rahmen der IBA an ihrem strategischen Profil, das auf Gesundheit als Wirtschaftsfaktor setzt. Dazu knüpft sie an ihre historische Bedeutung für die Homöopathie an. Der Begründer dieser Therapierichtung, Dr. Samuel Hahnemann, lebte und praktizierte zwischen 1821 und 1835 in Köthen. Deshalb arbeitet die IBA Stadtumbau 2010 unter anderem an der Frage, inwiefern eine Analogie zwischen den Grundgedanken zur Heilung in der Homöopathie und der Stadtplanung in Zeiten der Stadtschrumpfung herzustellen ist. Köthen ist davon überzeugt, dass sich homöopathische Lehrsätze auch auf die Stadtplanung übertragen lassen und neue Methoden zur Anamnese und Perspektive der Stadt entwickelt werden können.


