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Mouches Volantes - Ein falsch interpretiertes Phänomen?

Archivmeldung vom 26.08.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.08.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt. Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Durch das Buch "Mouches Volantes" von Floco Tausin wurde ich durch persönliche Erlebnisse angeregt mich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Wie ich während meiner Recherchen erfahren habe, gibt es sehr viele Menschen, die unter dem Phänomen der mit "Mouches Volantes" bezeichneten scheinbaren Augenkrankheiten leiden. Doch es könnte durchaus sein, dass es sich dabei um gar keine Augenkrankheit handelt, sondern viel mehr dahintersteckt.

Zunächst möchte ich anmerken, dass es sich bei dem hier beschriebenen Phänomen der Mouches Volantes um die normale Glaskörpertrübung handelt, die bei zunehmenden Alter vermehrt auftritt und nicht um eine der Vielzahl anderen entoptischer Erscheinungen, die fälschlicherweise manchmal damit verwechselt werden. Hinter diesen anderen Erscheinungen, die auch einen vollkommen anderen Verlauf zeigen, wie  beispielsweise, dass der Betroffene den Eindruck hat über einen gewissen Zeitraum würden große undurchsichtige schwarze Flecken von Russ oder Russregen in seinem Gesichtsfeld erscheinen, es stark im Auge blitzt, funkt, flimmert und man das Gefühl habt, dass sich ein ganzer Vorhang über das Auge zieht. In diesem Fall sollte man einen Augenarzt aufsuchen, da es sich dann durchaus um eine ernste Erkrankung des Auges, wie zum Beispiel eine Netzhautablösung handeln könnte. Diese Krankheit tritt äußerst selten auf, aber ist vielleicht ein Grund, warum die Menschen Angst vor den "echten" Mouches Volantes haben.

Bevor ich die Bezeichnung "Mouches Volantes" in dem gleichnamigen Buch (Rezension hier) erstmals gelesen hatte, war mir dieser Begriff nicht geläufig. Übersetzt heißt er so viel wie "Fliegende Mücken" (wörtlich eigentlich: fliegende Fliegen) und kommt aus der Augenheilkunde. Im englischsprachigen Raum verwendet man dafür auch die Bezeichnung "Floaters". Darunter versteht man in der Medizin eine Sehstörung, eine sogenannte Glaskörpertrübung, die im Alter häufiger auftritt. Der Glaskörper selbst ist eine geleeartige klare Masse, die den Augapfel ausfüllt. Die Mouches Volantes sollen durch freischwebende Teilchen, Fasern, die sich vom Glaskörper abgelöst haben und nun darin herumschwimmen hervorgerufen, werden. Sobald nun Licht in das Auge fällt, werden durch diese Fasern Schatten auf die Netzhaut geworfen. Die so entstandenen Schatten werden nun vom Gehirn in das eigentliche von außen durch die Augen "empfangene" Bild mit eingearbeit. So entsteht für den Betrachter der Eindruck, als würden diese Fasern, Punkte, Fädchen, Flusen oder eben Mücken auf dem "gesehenen" hin und her schwimmen. Auf die eigentliche Sehschärfe hat dies aber keinerlei Einfluß.

Trotz das die Mouches Volantes von den Ärzten als harmlose Alterserscheinung, die im übrigen bei kurzsichtigen Personen schon in jüngeren Jahren vermehrt auftritt, gibt es immer mehr Menschen, die unter dieser Krankheit leiden. Es gibt sogar weltweit einige betroffenen Kreise, die sich unter anderem auch im Internet mittels speziellen Diskussionsforen über ihr "Leiden" austauschen. Ein Forum in deutscher Sprache ist beispielsweise als Yahoo Group unter http://de.groups.yahoo.com/group/mouchesvolantes/ zu finden. Es gibt sogar seit Anfang 2000 ein deutschsprachiges Portal (http://mouches-volantes.de/), in dem man umfangreiche Informationen zu dieser scheinbaren Krankheit bekommt. Allerdings wird das Portal, wie es den Anschein hat, seit Anfang 2005 nicht mehr gepflegt, wenn man dem Datum der letzten Aktualisierung Glauben schenken darf. Leider fehlen dort  wahrscheinlich auch daher die Erkenntnisse, die Floco Tausin mittlerweile gesammelt hat. Sie könnten sicherlich manchen Betroffenen von denen von einigen Äzrten angebotenen und nicht unumstrittenen, gefährlichen Operationsarten am Auge, die in deren Kreisen als "Heilung" angesehen werden, abhalten.

Als Krankheit wird diese harmlose Form der Glaskörpertrübung erst dann angesehen, wenn der Betroffene diese als stark störend empfindet. Der Augenarzt selbst kann diese Mouches Volantes, da es sich um eine entoptischer Erscheinung handelt, die nur von dem Betroffenen wahrgenommen werden kann, deshalb nicht überprüfen oder gar für sich sichtbar machen. Daher ist man anfangs auch davon ausgegangen, dass es sich um Einbildung oder auch eine optische Täuschung handeln könnte.

Wer bisher den Effekt, der "Mouches Volantes" noch nicht erlebt hat, der sollte am besten einen Hintergründe mit relativ wenig dunklen Strukturen betrachten, wie beispielsweise hell gestrichene Wände, blauer Himmel oder Seiten eines Buches beim Lesen. Nach einer gewissen Zeit erscheinen dann so eine Art Schlieren, Punkte, Fädchen, Flusen vor den Augen im Blickfeld, die hin und her schwimmen. Sie scheinen auf einer Seite "wegzuschwimmen". Sie lassen sich aber wieder durch Bewegung der Augen ins Blickfeld holen.

Das Phänomen der Pünktchen, Fäden oder anderen teilweise sogar leuchtenden Strukturen hatte ich in meinem Leben schon bevor ich das Buch von Floco Tausin gelesen hatte, öfters erlebt aber keiner besonderen Beachtung geschenkt, da dieses nicht ständig präsent waren und mich wenig störten. Erst durch dieses Buch rückten die Mouches Volantes richtig in mein Bewußtsein und ich fing gemäß den im Buch geschilderten Übungen an damit zu arbeiten, so wie Floco Tausin in der Geschichte nach Anweisung seines Mentors "Nestor" übt. Ich lernte dadurch nach kurzer Zeit die im Gesichtsfeld hin und her schwimmenden Formationen durch Konzentrationsübungen festzuhalten und sogar zum Leuchten zu bringen.
Diese Effekte sind aber laut Nestor nur der Anfang auf dem Weg der persönlichen Bewußtseinsentwicklung, der einem am Ende zu den Geheimnissen der biologischen Urmatrix führen soll. 

Die von Floco Tausin beschriebene Bewußtseinsentwicklung geschieht beim Menschen automatisch und kann nicht aufgehalten werden. Darin liegt vielleicht auch begründet, warum die Mouches Volantes sich im Alter häufen, daher auch als eine Alterserscheinung angesehen werden und bei jüngeren Menschen zunächst nur vereinzelt auftreten. Die  Mouches Volantes oder Glaskörpertrübung bezeichnet der "Seher" Nestor als Bewußtsein. Je mehr der Mensch nun sein Bewußtsein entwickelt, umso mehr verändern sich die Mouches Volantes. Wenn nun diese Strukturen beginnen zu leuchten, erhellen diese laut Sichtweise der im Roman erwähnten "Seher" auch unsere Welt, weil diese ein Teil der biologischen Urmatrix sind und man sie als Verbindung zwischen innerer und äußerer Welt ansehen kann. Daher trägt jeder, der sich mit seinen Mouches Volantes beschäftig, mit dazu bei  mehr Licht (Bewußtseinslicht) in diese Welt zu bringen.

Es ist daher bedauerlich, dass die Schulwissenschaft immer noch nicht erkannt hat, dass es bei dem Phänomen der Mouches Volantes auch um eine andere Ursache, als die angenommene Augenkrankheit handelt könnte. So werden weiter Menschen verunsichert und verängstigt, indem man ihnen sagt, sie müssen entweder damit leben oder sogar zu höchst fragwürdigen Operationen rät, wie manche Mediziner dies tun. Dabei wäre es für die "Betroffenen" sicherlich eine große Hilfe, wenn man tatsächlich wüßte, dass es sich hierbei vielleicht nur um eine ganz natürliche "Entwicklungsphase des eigenen Bewußtsein" handelt. 

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