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Rentenbezugsdauer steigt 2015 auf neues Rekordhoch

Archivmeldung vom 25.07.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.07.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de

Deutschlands Ruheständler beziehen lange Rente wie nie zuvor: Im vergangenen Jahr stieg die durchschnittliche Bezugsdauer bei Frauen auf 22,8 Jahre (reguläre Altersrente), bei Männern auf 18,78 Jahre.

Das geht laut "Bild" (Montag) aus neuen Daten der Rentenversicherung Bund hervor. 2010 erhielten Frauen im Durchschnitt noch 22,09 Jahre Rente, Männer 17,51 Jahre. Die Junge Union (JU) sowie der CDU-Wirtschaftsflügel fordern angesichts der Zahlen, den Rentenbeginn langfristig deutlich über 67 Jahre hinausschieben.

"Die neuen Zahlen zeigen, dass es nur gerecht ist, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln", sagte JU-Chef Paul Ziemiak der "Bild". "Über die Rente mit 67 hinaus muss ein Mechanismus greifen, dass ein Drittel der gestiegenen Lebenserwartung zu längerer Arbeitszeit wird." Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) im Bundestag, Christian von Stetten (CDU), erklärte in der "Bild", die "unsinnige Rente mit 63" verschärfe die Situation für die künftige Rentnergeneration.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) plädierte dafür, den Rentenbeginn bis 2041 auf 73 Jahre anzuheben. "Nur dann wird verhindert, dass die Rentenbeiträge steigen und das Rentenniveau weiter als geplant sinken muss", sagte IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt der "Bild". "Wenn nicht stärker privat und betrieblich vorgesorgt wird, müsste das Eintrittsalter weiter erhöht werden: bis 2030 auf 69 Jahre und bis 2041 auf 73 Jahre. Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass mit den letzten Rentenreformen alle Probleme gelöst wurden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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