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Außenpolitiker der großen Koalition kritisieren Obama-Reise als substanzlos

von Thorsten Schmittveröffentlicht 22.07.2008 07:11
Die Außenpolitiker der großen Koalition haben den geplanten Auftritt des designierten amerikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama in Berlin kritisiert. "Es ist eine Wahlkampfreise, keine Informationsreise", sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Eckhart von Klaeden, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Es geht um gute Bilder für den US-Wahlkampf, nicht um Konzepte und die Substanz der transatlantischen Beziehungen." Nach Informationen der "Rheinischen Post" wird Obama kein Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages treffen. Der Ausschussvorsitzende Ruprecht Polenz (CDU) werde seinen Urlaub nicht unterbrechen, zitierte die Zeitung eine Sprecherin seines Büros.  Auch der für Außenpolitik zuständige Unions-Fraktionsvize Andreas Schockenhoff (CDU)  und der Vorsitzende der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe, Hans-Ulrich Klose (SPD), werden am Donnerstag nicht in Berlin sein.

Quelle: Rheinische Post



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