Untersuchungsausschuss: Merkel verteidigt Erkundung von Gorleben
Archivmeldung vom 27.09.2012
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.09.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet
durch Manuel Schmidt
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüll-Endlager in 90er Jahren verteidigt. Sie habe nicht auf eine möglichst kostengünstige Lösung gesetzt, ohne parallel auch andere Standorte zu untersuchen, sagte die Kanzlerin am Donnerstag im Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestages. Die Erkundung sei "richtig, verantwortbar und notwendig" gewesen.
Die Unterstellung, man habe damals nicht nach Recht und Gesetz gehandelt, wies Merkel zurück. Die Opposition hatte der Kanzlerin vorgeworfen, in ihrem damaligen Amt als Umweltministerin eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) falsch interpretiert zu haben und neben Gorleben keinen anderen Standort als Atommüll-Endlager untersucht zu haben. Merkel stellte klar, dass "keine Erkundung so weit gediehen war wie die Erkundung von Gorleben", weshalb kein Anlass bestanden hätte, alternative Standortuntersuchungen vorzunehmen.
Quelle: dts Nachrichtenagentur
Gern gelesene Artikel
Lafontaine fordert Rückkehr zum früheren europäischen Währungssystem
Nachrichten ·
Politik
30.04.2013 07:14
AfD-Landesverband Niedersachsen wiederholt Wahl zur Landesliste für die Bundestagswahl
Nachrichten ·
Politik
16.05.2013 17:36
Werner Schulz widerspricht Jürgen Trittin: Mindestlohn war in rot-grünen Hartz-Verhandlungen kein Thema
Nachrichten ·
Politik
13.05.2013 18:03
Neues Geheimdokument: Behörden und Politik wussten seit 2000 von NSU-Terrortrio
Nachrichten ·
Politik
21.05.2013 16:10
Umweltminister Altmaier zieht nach erstem Amtsjahr positives Fazit
Nachrichten ·
Politik
21.05.2013 13:04
