Fast jeder zweite Tiertransport mangelhaft
Archivmeldung vom 18.01.2012
„Offensichtlich geht es den Transporteuren nur um den Profit. Durch Überbelegung sparen sie Fahrten und damit Transportkosten. Doch Tiere sind keine leblose Ware, sondern fühlende Lebewesen“, kritisiert Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Der Transport von Tieren darf nicht durch marktwirtschaftliche Kriterien geregelt werden.“ Durch häufigere Polizeikontrolle und hohe Geldbußen könnte die Tierquälerei eingedämmt werden. VIER PFOTEN fordert zudem, bei der Ausbildung der Polizisten einen Schwerpunkt auf Tiertransporte zu legen. „Viele Polizisten wissen gar nicht, welche gesetzlichen Bestimmungen Tiertransporteure einhalten müssen“, sagt Dr. Stephany. Tiertransporte werden je nach Tierart auf ein bis vier Ebenen beladen. Jedem Tier steht je nach Tierart laut Tierschutz-Transportverordnung (TierSchTrV) eine festgelegte Quadratmeterzahl zu.
Quelle: VIER PFOTEN
