PR-Ethikrat fordert von "Com+plus" eindeutiges Bekenntnis zu PR-Codices
Merten wird in diesem Sinne im Handelsblatt vom 9. Juli 2008, unter der Überschrift "Lügen in Zeiten des Internets", zitiert.
DRPR-Vorsitzender Richard Gaul: "Wir können nicht zulassen, dass unter solchen Vorzeichen für den PR-Beruf ausgebildet wird." Die PR-Codices fordern unter anderem, dass PR-Schaffende transparent machen, für wen sie arbeiten und dass sie die Wahrheit keinem anderen Gut unterordnen. Sollte "com+plus" nicht nachweisen können, dass diese Regeln als verbindlich vermittelt werden, wird der DRPR nicht nur eine Rüge aussprechen, sondern darüber hinaus die gemeinsame Prüfungs-organisation (PZOK) der Kommunikationsverbände BdP, GPRA und DPRG auffordern, dort keine Prüfungen zum PR-Berater mehr zuzulassen. Es sollten dann auch keine Zertifizierungen von Ausbildungsgängen mehr durchgeführt werden. Gaul: "Unser Berufsethos verbietet Täuschung ausdrücklich".
Quelle: DRPR

