Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Gesundheit Mythen der Zahngesundheit
Navigation
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail und zusätzlich die Chance haben monatlich tolle Sachpreise zu gewinnen? Dann tragen Sie sich hier ein:
Anzeige
 
Artikelaktionen

Mythen der Zahngesundheit

von Oliver Randakveröffentlicht 22.07.2008 16:57
Nach dem Essen schnell einen Kaugummi kauen oder kräftig in einen Apfel beißen anstatt die Zähne zu putzen. Mundwasser ist gut für den Zahnschmelz, Teetrinken hingegen schadet den Zähnen. Was stimmt denn nun eigentlich wirklich? Falsche Zahnpflege macht krank und kann ganz schön teuer werden. Die Wahrheit und der Unsinn über die richtige Zahnpflege.

Zuviel Druck schädigt Zahn und Zahnfleisch

Erstaunlicherweise putzen viele Menschen ihre Zähne noch von links nach rechts. Wer zu sehr schrubbt, der scheuert nach und nach den schützenden Zahnschmelz herunter. Experten empfehlen daher, nur mit leichtem Druck zu putzen. Zudem kann allzu festes Bürsten einen Zahnfleischrückgang an einzelnen Zähnen (Rezession) verursachen und die Zahnhälse frei legen, die dann sehr empfindlich reagieren. Außerdem ist für gesundes Zahnfleisch die Härte der Borsten zweitrangig, da der Zahnschmelz so hart ist, dass ihm die Borsten nichts anhaben können.

Mundwasser schützt nicht zuverlässig vor Karies

Antibakterielle und fluorhaltige Mundwasser sind eine gute Ergänzung zur täglichen Zahnpflege. Leider lassen sich Plaque-Beläge jedoch nicht einfach wegschwemmen. Wo die Zahnbürste nicht hinkommt, müssen Sie also zu Zahnseide und feinen Interdentalbürstchen greifen.

Kaugummi ersetzt nicht das Zähneputzen

Ein Ersatz für eine gründliche Reinigung ist Kaugummi nicht. Allerdings regt eifriges Kauen die Speichelproduktion an. Nach einer Mahlzeit pendelt sich das Säuremilieu im Mund so schneller wieder auf dem optimalen Level ein, Kariesbakterien haben weniger Chancen.

Tee schädigt die Zähne

Ganz im Gegenteil: Schwarzer Tee kann zwar zu unschönen Verfärbungen führen, in dem aromatischen Getränk stecken aber äußerst zahnfreundliche Stoffe. Dazu gehören neben Fluor auch die so genannten Tannine. Diese Bitterstoffe hemmen das Enzym Amylase, das im Speichel vorhanden ist und Stärke zu kariesförderndem Zucker umwandelt.

Ein Apfel nach dem Essen ersetzt die Zahnbürste

Das wäre schön einfach, doch zur Zahnpflege ist er völlig ungeeignet. Zwar entfernt er oberflächliche Beläge, doch kritische Stellen, wie beispielsweise in den Zahnzwischenräumen, erreicht er nicht. Obendrein greifen seine Säuren den Schmelz an, sein Zucker liefert den Kariesbakterien Nahrung.


Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: