"Mission Gold - Wie sauber sind Chinas Staatsathleten?"
Die beiden ZDF-Autoren blicken hinter die Fassade der offiziellen Versprechen: Wochenlang wurden die hellen und dunklen Seiten des chinesischen Sportapparates recherchiert - in China und mehr als einem halben Dutzend anderer Länder. Sie sprachen mit Doping-Tätern und -Opfern, mit Menschen, die Doping bekämpfen, und anderen, die weiter damit Kasse machen. Heraus kam das Bild eines Landes, das allen Bemühungen zum Trotz seine notorische Doping-Vergangenheit, die Geschichte seiner schmutzigen Siege noch lange nicht hinter sich gelassen hat.
Nur auf internationalen Druck hat Chinas Führung das massenhafte Dealen mit Hormonen und Steroiden untersagt. Doch der Handel geht weiter, wie Paniczek und Reichart herausgefunden haben. Und in den streng abgeschirmten Sportzentren arbeiten Trainer mit Methoden, die sie vom DDR-Sport, einem staatlich organisierten Doping-System, übernommen haben. Milliarden hat Peking investiert, um perfekte Spiele zu zeigen. Spiele, die der Welt Chinas neue Macht und Stärke demonstrieren sollen. Der Druck auf die Chinas Staatsathleten ist enorm. Von vielen wird nichts weniger als eine Goldmedaille erwartet.
Die beiden Filmemacher Ralf Paniczek und Thomas Reichart zählen zur Doping Task Force des ZDF. Das Team um den stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen wird das Thema während der Olympischen Spiele vor Ort kompetent beleuchten.
Den zweiten Teil der Dokumentation "Mission Gold - Wie sauber sind die Spiele?" sendet das ZDF am Mittwoch, 30. Juli 2008, um 23.15 Uhr. Im Mittelpunkt steht dann das internationale Doping-Netzwerk und der Wettlauf zwischen Betrügern und Ermittlern.
Quelle: ZDF

