50 Jahre Yoga im Westen
Swami Vishnudevananda (1927-1993) lebte und lernte zwölf Jahre mit seinem Meister Swami Sivananda. 1957 kam er in seinem Auftrag in die USA und ab den 1970er Jahren nach Europa, wo er in vielen Städten Sivananda Yoga Vedanta Zentren gründete. Als dynamischer Hatha- und Raja-Yoga-Meister verhalf er den klassischen Yogalehren zu großem Ansehen und gilt als Pionier des Yoga im Westen. Bekannt wurde er außerdem als Pilot durch seine spektakulären Friedensflüge über Kriegsregionen der Welt, wo er Blumen und Flugblätter abwarf. 1983 flog er mit einem Motor-Drachen und zwei Blumensträußen "bewaffnet" von West-Berlin über die Mauer.
Die Internationale Sivananda Yoga Vedanta Organisation zählt zu den weltweit größten Yoga Organisationen und ist die erste ganzheitliche Yoga-Bewegung im Westen. Sie bot zivilisationsgestressten Menschen im Westen nicht nur zum ersten Mal Yoga-Ferien, sondern auch erstmals eine systematische Yoga-Lehrerausbildung an. Seit 1968 haben über 20.000 zertifizierte Yogalehrer/Innen die Teacher´s Trainings Courses (TTC) verlassen und sind weltweit tätig, jährlich kommen 1000 AbsolventInnen hinzu. Getragen wird die Internationale Sivananda Yoga Vedanta Organisation durch unentgeltliche Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Yogaübungen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Viele Millionen Menschen praktizieren heute die Übungen, die Swami Vishudevananda vor 50 Jahren im Westen zu lehren begann. In den weltweit mehr als 80 Sivananda-Zentren und Ashrams lehrt man seinen Ansatz, der auf fünf Grundpfeilern basiert: Körperstellungen (Asanas), Atmung, Entspannung, Ernährung und Meditation.
Zum 50sten Jahrestag der Verbreitung des Yoga im Westen organisieren die Sivananda-Zentren zalreiche Veranstaltungen. Höhepunkt ist die große Jubiläumsfeier "50 Jahre Sivananda Yoga im Westen" vom 23.12. bis 31.12.2007 im Seminarhaus in Reith bei Kitzbühl in Tirol.
Quelle: Pressemitteilung International Sivananda Yoga Center
