Fund bei Ausgrabung: Berlin fast 50 Jahre älter als bisher bekannt
"Ein Glücksfall", kommentiert der Berliner Landesarchäologe Wilfried Menghin den Fund gegenüber der ZEIT. Bei diesem Holz handele es sich um den ersten gesicherten Nachweis, dass Berlin älter ist als das Jahr 1237, aus dem die erste Urkunde stammt, in der von Cölln, der einen Hälfte der mittelalterlichen Doppelstadt an der Spree, die Rede ist. Darüber hinaus hat die Ausgrabung um die von der DDR abgerissene Petrikirche herum die reichhaltigsten Funde seit dem Mauerfall erbracht.
"Wir hatten zu Grabungsbeginn gehofft, den Berlinern
ein Stück ihrer Geschichte wiedergeben zu können", sagt
Grabungsleiterin Claudia Melisch. "Und jetzt haben wir hier auf der
Spreeinsel wirklich die Wiege Berlins gefunden."
Quelle: DIE ZEIT