Zocker-Notebooks für detailreiche Bilder
Spiele mit herausragenden Bildeffekten wie "Crysis"
erfordern schon bei einer geringen Auflösung zwei Grafik-Chips
im Notebook. Je höher man die Auflösung einstellt,
desto detailreicher wird das Bild, gleichzeitig steigen
aber auch die Ansprüche an die Hardware. Auch ein Spiel
wie "Splinter Cell - Chaos Theory" profitiert von zwei
Grafik-Chips.
Dell hat in sein Vorzeige-Notebook für Spieler noch ein
zusätzliches Display eingebaut, das die Anwender bei
"Battlefield 2142", "Second Life" und "World of Warcraft"
mit Informationen wie verbleibender Munition, Truppenstatus
oder Rundenzeiten unterstützt. Das zweite System mit doppeltem
Grafik-Chip kommt vom Hersteller Clevo, der seinen Notebooks
auf Wunsch eine besonders große Festplattenkapazität spendiert.
"Potenziellen Käufern sollte aber bewusst sein, dass sie
mit den Doppel-Grafiksystemen eher einen gut transportablen
Spielerechner denn ein mobil einsetzbares Gerät kaufen",
erläutert c't-Redakteur Florian Müssig. "Die Akkus halten
im Durchschnitt eine Stunde und mit sieben Kilo sind die
Geräte nicht dazu gedacht, sie täglich durch die Gegend
zu tragen." Der größte Vorteil gegenüber einem Desktop-PC
liegt in der platzsparenden Größe und dem einfachen Aufbau
bei LAN-Partys. Außerdem sind die Notebooks auch aufgrund
der etwas schwächeren Rechenleistung deutlich leiser als
High-End-PCs für Spieler, weil sie weniger Lüftergeräusche
produzieren. Zwischen 2700 und 4000 Euro muss man für ein
High-End-Spielenotebook hinlegen. Ein Desktop-Spielerechner
in vergleichbarer Ausstattung kostet samt Breitbildmonitor
allerdings dasselbe.
Quelle: c't